FIFA Beach-Soccer-Weltmeisterschaft Bahamas 2017

FIFA Beach-Soccer-Weltmeisterschaft Bahamas 2017

27 April - 7 Mai

FIFA Beach-Soccer-Weltmeisterschaft 2017

Die wichtigsten Regeln in Kürze

Head coach Mohammad Mirshamsi talks to players
© Getty Images

Die FIFA Beach-Soccer-Weltmeisterschaft Bahamas 2017 wird uns sicher wieder spektakuläre Spielzüge, Emotion pur und mehr als eine Überraschung bieten – genau wie die vorherigen Auflagen des Wettbewerbs. Allerdings gibt es Unterschiede zur traditionellen Rasenvariante des Fussballs mit elf Akteuren und auch zum Futsal. Einige Regeln sollte man also im Hinterkopf haben, wenn man sich eine Partie anschaut. Nachfolgend fasst FIFA.com die wichtigsten Aspekte des Reglements für Sie zusammen.

Drei Drittel à 12 Minuten*
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Beach-Soccer-Spiele sind in drei Zeitabschnitte à 12 Minuten netto eingeteilt, dazwischen liegen jeweils dreiminütige Pausen. Das bedeutet, dass die Uhr bei einem Tor, einem Regelverstoß oder einer Verletzung angehalten wird. Gleiches gilt, wenn die Schiedsrichter den Eindruck haben, dass ein Team auf Zeit spielt. Wenn der Ball im Spiel ist, endet das Drittel erst, wenn die gerade ausgeführte Aktion abgeschlossen ist.

Es gibt kein Unentschieden!*
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Ein Beach-Soccer-Spiel kann man nur gewinnen oder verlieren. Es endet nie mit einem Unentschieden! Im Falle eines Gleichstands sehen die Spielregeln eine dreiminütige Verlängerung vor. Steht es danach immer noch unentschieden, muss die Partie im Neunmeterschießen entschieden werden. Hier treten pro Team drei Schützen an, sollte es danach noch keine Entscheidung geben, geht es im Sudden-Death-Modus weiter und das Sieger-Team erhält einen Punkt.

Unbegrenzte Wechsel*
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Jedes Team hat zu Beginn der Partie fünf Spieler auf dem Spielfeld – einen Torwart und vier Feldspieler – und sieben Auswechselspieler. Es darf beliebig oft gewechselt werden. Sämtliche Wechsel, einschließlich des Torwarts, können bei laufendem Spiel vorgenommen werden. Dafür gibt es eine eigens ausgewiesene Auswechselzone. Wechsel spielen in den Partien daher eine wichtige taktische Rolle.

Disziplinarmaßnahmen*
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Wenn ein Spieler mit einem direkten Feldverweis oder wegen einer zweiten Verwarnung des Feldes verwiesen wird, darf ihn nach Ablauf von zwei Strafminuten ab dem Zeitpunkt des Feldverweises ein anderer Spieler ersetzen. Es gibt keine Begrenzung hinsichtlich der Anzahl der Foulspiele, die ein Spieler begehen darf.

*Besondere Regeln für den Torwart
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Die Torhüter können sich im Strafraum mit dem Ball in den Händen frei bewegen. Im Gegensatz zu den anderen Varianten des Fussballs reicht der Strafraum von einer Seitenlinie bis zur anderen. Genau wie jeder andere Spieler muss der Torwart den Ball innerhalb von vier Sekunden ins Spiel bringen, darf dies aber nur mit den Händen tun. Allerdings kann er mit einem Torabwurf direkt kein Tor erzielen, indem er den Ball mit der Hand abwirft und ihn dann volley schießt. Wichtig ist auch, dass der Ball dem Torhüter von einem Mitspieler nicht ein zweites Mal zugespielt werden darf, wenn ihn dazwischen kein Gegenspieler berührt hat. Ein Verstoß gegen diese Regel wird mit einem Freistoß für den Gegner geahndet.

*Freistoß…und zwar direkt!
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Regelverstöße werden mit einem direkten Freistoß geahndet, und zwar mit einem sehr direkten – es gibt nämlich keine Mauer. In der Regel wird der Ball dabei auf den Punkt gelegt, an dem das Foulspiel begangen wurde. Ein Sonderfall sind Strafstöße, die natürlich vom Strafstoßpunkt ausgeführt werden. Außerdem gibt es noch den direkten Freistoß vom imaginären Anstoßpunkt, der beispielsweise gegeben wird, wenn der Ball nicht rechtzeitig abgespielt oder ein zweiter Pass auf den Torwart gespielt wird oder wenn der Torhüter den Ball mit dem Fuß ins Spiel bringt. Der imaginäre Anstoßpunkt befindet sich auf der Mittellinie. Und dann wäre da noch ein wichtiges Detail: Der Freistoß muss vom gefoulten Spieler selbst ausgeführt werden, es sein denn, eine Verletzung hindert ihn daran. Nachdem der Schiedsrichter gepfiffen hat, hat der Spieler vier Sekunden um den Ball ins Spiel zurück zu bringen - ansonsten bekommt die gegnerische Mannschaft den Ball.

*Nicht zu vergessen…
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Anders als bei der Rasenvariante des Fussballs, aber genauso wie im Futsal, ist es beim Beach Soccer NICHT erlaubt, den Ball mit dem Anstoß im Tor zu versenken und es gibt KEINE Abseitsregel. Und eines ist noch einzigartig: Einwürfe können mit den Händen oder mit dem Fuß ausgeführt werden.

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