FIFA Beach-Soccer-Weltmeisterschaft Paraguay 2019

FIFA Beach-Soccer-Weltmeisterschaft Paraguay 2019

21 November - 1 Dezember

FIFA Beach-Soccer-WM 2019

Südamerika spielt um zwei Plätze für Paraguay

Photo of the match Brazil-Argentina the 2018 Copa América
  • Brasilien empfängt die Beach-Soccer-Elite der CONMEBOL
  • Zu vergeben: zwei Tickets für die #BeachSoccerWC
  • Paraguay, automatisch qualifiziert, nimmt ebenfalls am Turnier teil

Rio de Janeiro, eine symbolträchtige Stadt in der Beach-Soccer-Welt, empfängt einmal mehr die Elite des südamerikanischen Strandfussballs. In Kürze beginnt dort die Qualifikation für die FIFA Beach-Soccer-Weltmeisterschaft, die dieses Jahr in Paraguay stattfindet.

Das Turnier im Überblick

  • Veranstaltungsort: Rio de Janeiro (Brasilien)
  • Zeitraum: 28. April bis 5. Mai
  • Zu vergeben: Zwei Tickets für Paraguay 2019
  • Modus: Die zehn Teams werden auf zwei Fünfergruppen aufgeteilt. Die Gruppenersten und -zweiten ziehen ins Halbfinale ein. Die Finalisten qualifizieren sich für die WM.
  • Hinweis: Sollte Paraguay, das als Gastgeber automatisch qualifiziert ist, einen der ersten beiden Plätze belegen, rückt der Sieger des Spiels um Platz drei nach und fährt zur WM.

Die Titelanwärter

Brasilien ist zweifellos haushoher Titelfavorit. Der amtierende Weltmeister geht mit zehn der zwölf Spieler an den Start, die vor zwei Jahren auf den Bahamas den Titel errungen haben. Die Brasilianer haben noch keine einzige WM verpasst.

Zu den Leistungsträgern zählen der Torwartroutinier Mao, der Cierre Bruno Xavier und die Pivots Mauricinho und Rodrígo, die bei der letzten WM mit dem Silbernen Ball bzw. dem Silbernen Schuh von adidas ausgezeichnet wurden.

Der wohl größte Rivale ist Paraguay, das dieses Turnier als Härtetest für die bevorstehende Heim-WM ansieht. Los Pynandi belegten bei den letzten drei Auflagen des Qualifikationsturniers jeweils den zweiten Platz und können befreit aufspielen, da sie bereits qualifiziert sind. Sie hoffen den letzten und entscheidenden Schritt zu tun und Brasilien, das ihnen in den letzten beiden Endspielen zum Verhängnis wurde, diesmal zu schlagen.

Der brasilianische Trainer Guga hält an sieben Spielern fest, mit denen er 2017 auf den Bahamas das Viertelfinale erreichte. Dort musste er sich gegen den späteren Vizeweltmeister Tahiti geschlagen geben. Torjäger Pedro Morán übernimmt dabei eine Führungsrolle.

Die Aspiranten

Zum Kreis der Aspiranten zählen Ecuador, Argentinien und Uruguay.

Ecuador gab auf den Bahamas sein WM-Debüt und überzeugte bei der letzten Copa América, bei der das Team den vierten Platz belegte. Der Brasilianer Jardel de Andrade​, der seit August 2018 für das Team verantwortlich ist, nimmt fünf WM-Teilnehmer mit nach Rio de Janeiro. Deren Erfahrung könnte bei diesem Turnier eine wichtige Rolle spielen.

Argentinien befindet sich mitten in einer Umbruchphase, die 2017 begann, nachdem man sich zum ersten Mal nicht für die FIFA Beach-Soccer-Weltmeisterschaft qualifizieren konnte. Getragen wird die Neuausrichtung vom neuen Trainer Hernán Magrini und den drei Routiniers Dardo Cortés, Lucas Medero und Federico López Hilaire. Das Team belegte bei den Juegos Sudamericanos de Playa 2019 (den Südamerikanischen Strandspielen) den zweiten Platz.

Bei Uruguay dauerte der Neuaufbau länger, als man sich 2009 vorgestellt hatte. Damals war die Auswahl zum letzten Mal bei einer WM vertreten. Zuvor hatten die Uruguayer bei der Auflage von 2006 den zweiten und 2007 den dritten Platz belegt, doch an diese Erfolge konnte man nicht anknüpfen. Nun scheint das Team allerdings wieder auf einem guten Weg zu sein, denn bei der Copa América erreichte man den dritten Platz.

Die anderen Teilnehmer

Venezuela konnte nie wieder an die hervorragende Qualifikation für die WM 2011 anknüpfen. Bei den letzten drei Auflagen des Qualifikationsturniers kam das Team nicht über den neunten Platz hinaus.

Bolivien, Chile, Peru und Kolumbien konnten sich noch nie für das Weltturnier im Beach Soccer qualifizieren. Die Kolumbianer präsentieren sich allerdings gerade in guter Form und belegten kürzlich bei den Juegos Sudamericanos de Playa den dritten Platz.

Die Bolivianer möchten nach einigen guten Ergebnissen bei der Copa América in Brasilien von sich reden machen.

Schon gewusst?

  • Brasilien gewann sechs der vorangegangenen sieben Qualifikationsturniere. Im Jahr 2013 belegte man den dritten Platz.
  • Von 39 Spielen verloren die Brasilianer nur zwei: gegen Paraguay nach Neunmeterschießen (2013) und gegen Argentinien in der regulären Spielzeit (2015).
  • Argentinien konnte die brasilianische Dominanz als einziges Team durchbrechen.
  • Von den zehn Teilnehmern treten vier mit brasilianischen Trainern an: Diego Costa (Brasilien), Guga (Paraguay), Jardel de Andrade (Ecuador), Chicão (Peru)
  • Zwei weitere Spieler, die man in Rio im Blick behalten sollte, sind Billivardo Velezmoro (Peru) und Daniel Cedeño (Ecuador). Sie waren mit je 15 Treffern die besten Torschützen der Copa América 2018.

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