FIFA Beach-Soccer-Weltmeisterschaft Tahiti 2013

FIFA Beach-Soccer-Weltmeisterschaft Tahiti 2013

18 September - 28 September

FIFA Beach-Soccer-Weltmeisterschaft 2013

Alonso: "Wir müssen zufrieden sein"

Joaquin Alonso of Spain is seen during during the FIFA Beach Soccer World Cup Tahiti 2013 Final Match between Spain and Russia
© Getty Images

Spanien hatte gerade das Endspiel der FIFA Beach-Soccer WM 2013 gegen Russland verloren, und dennoch machte Joaquín Alonso keinen niedergeschlagenen Eindruck. Im Gegenteil, man hatte das Gefühl, der Trainer der Spanier wolle die letzten Eindrücke auf dem Sand aufsaugen.

Alonso nahm einen seiner Spieler in den Arm, sagte ihm einige Worte und ging dann zum nächsten, den er wieder väterlich umarmte, wie alle anderen anschließend auch. Dann nahm er sich die Zeit, um gegenüber FIFA.com eine Bilanz der Leistungen seiner Auswahl in Französisch-Polynesien zu ziehen.

Wie geht es Ihnen nach dem Finale?Ich fühle mich etwas zwiespältig … Wir haben gut begonnen, beide Teams waren gleichwertig, und so endete die erste Halbzeit torlos. Aber schon mit dem ersten Spielzug der zweiten Halbzeit erzielten sie den Führungstreffer und dann ging alles sehr schnell. Auch wenn uns zwischenzeitlich das 1:3 gelang und wir noch eine Reihe von Chancen durch Antonio zum 2:3 hatten, hat uns das 4:1 das Genick gebrochen.

Wie erklären Sie sich diesen zweiten Abschnitt?Die Russen haben eine sehr starke Mannschaft, die eigentlich keine Fehler des Gegners verzeiht. Das haben wir bereits vor kurzem erfahren können. Wir führten 1:0 gegen sie, waren ein paar Minuten unkonzentriert und schon stand es 1:3 und die Partie war praktisch verloren. Sie verstehen es sehr gut, wenn sie in Führung liegen, den Rhythmus eines Spiels zu kontrollieren.

Was trennt sie gegenwärtig noch von den Russen?Sie sind richtige Profis! Ich will damit nicht sagen, dass wir es nicht sind, aber wir haben einige Spieler, die sich auch anderen Dingen widmen, und das macht am Ende des Tages den Unterschied aus. Manchmal ist es etwas schwer für uns, die Trainingslager zu planen. Darüber hinaus haben die Russen mehr Spielpraxis. Aber all das bedeutet natürlich nicht, dass wir nicht mit anderen Mannschaften mithalten können. Ich bin im Grund sehr zufrieden mit der Leistung meiner Spieler.

*Das heißt, sie ziehen ein positives Resümee … *Ich ziehe ein SEHR positives Resümee … Wenn man mir vor der WM versprochen hätte, dass wir das Endspiel erreichen würden, hätte ich sofort alles unterschrieben! Wir müssen mit dem zufrieden sein, was wir erreicht haben.

War es das, was Sie Ihren Spielern nach dem Endspiel gesagt haben?Ja, genau. Ich habe Ihnen gesagt, dass sie versuchen sollten, diesen Augenblick zu genießen. Natürlich tut es auch mir weh, Endspiele zu verlieren, aber wer in einem Finale steht, muss auch damit rechnen, es zu verlieren. In ein paar Jahren werden sie sich klar machen, dass sie dabei waren, um den WM-Titel spielten, dass sie sich das Recht erworben hatten, nach der Krone zu greifen und dass auch sie Geschichte geschrieben haben.

Ist es noch zu früh, an eine Revanche zu denken?Auf jeden Fall. Jetzt möchte ich das alles nur genießen. Wir haben uns lange vorbereitet, waren einen ganzen Monat im Trainingslager, all das zehrt an einem. Jetzt müssen wir uns die Zeit nehmen, den Erfolg zu genießen.

Wie sehen Sie die Zukunft des Teams?Unsere Routiniers haben alles gezeigt: Stolz, Aufopferungsbereitschaft, Klasse … Ich glaube, dass wir das noch einige Jahre erleben dürfen. Außerdem sind sie tolle Vorbilder für die jungen Spieler, die Zeit haben, um sich weiterzuentwickeln. Einige mussten ein wenig Lehrgeld für ihre Unerfahrenheit zahlen. Sie hätten vielleicht mehr leisten können, aber ihnen gehört die Zukunft und das ist sehr ermutigend. Wir sind sehr zufrieden mit der Entwicklung des Teams und können optimistisch nach vorne schauen.

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