FIFA Beach-Soccer-Weltmeisterschaft Bahamas 2017

FIFA Beach-Soccer-Weltmeisterschaft Bahamas 2017

27 April - 7 Mai

FIFA Beach-Soccer-Weltmeisterschaft 2017

Afrikameister im Beach Soccer wird ermittelt

Bernardin Rasolomandimby (C) of Madagascar celebrates his team's first goal with team mates Fabrice Domona (L) and Ymelda Razafimandimby
© Getty Images

Alle acht Mannschaften beim CAF Afrikanischen Nationen-Pokal im Beach Soccer, der am Dienstag in Nigeria beginnt, wollen natürlich den begehrten Titel gewinnen. Doch zudem ist noch der zweite Platz bei der FIFA Beach-Soccer-Weltmeisterschaft im kommenden Jahr auf den Bahamas zu holen.

Man kann den Fans bei der Endrunde der Kontinentalmeisterschaft in Lagos durchaus verzeihen, wenn sie das Gefühl haben, das alles schon einmal erlebt zu haben. Denn Ägypten, Ghana, die Elfenbeinküste, Madagaskar, Marokko, Senegal und Gastgeber Nigeria waren alle schon im vergangenen Jahr bei diesem Turnier dabei. Einziger Neuling wird Libyen sein, das an Stelle der Seychellen, dem Gastgeber von 2015, teilnimmt.

Auch die Gruppen sind denen der letzten Turnierauflage sehr ähnlich: In Gruppe A stehen erneut Ägypten, Nigeria und die Elfenbeinküste. Vervollständigt wird die Gruppe von Ghana. Madagaskar, Marokko und Senegal trafen ebenfalls bereits im Vorjahr aufeinander. Dieses Mal kommt in Gruppe B noch Libyen hinzu.

Die Nigerianer haben sich zwar bereits vier Mal für eine WM-Endrunde qualifiziert, doch die letzte Teilnahme gab es 2011. Seitdem sind sie zwei Mal im Halbfinale des Qualifikationsturniers gescheitert. Nun wollen die Fans ihre Idole im eigenen Land wieder im Endspiel sehen.

Trainer Ejoor Adamu hat einerseits erfahrene Akteure wie Isiaka Olawale und Victor Tale, der beim Weltturnier 2011 sechs Tore erzielte, nominiert. Auch Ogbonnaya Okemmiri hat bereits zuvor auf diesem Niveau gespielt. Andererseits setzt der Coach auch auf talentierte Youngster, beispielsweise auf den erst 16-jährigen Torhüter Godwin Tale und den nur ein Jahr älteren Verteidiger Lukman Ibrahim.

Adamu hat mehrere Wochen mit seinem Team im Trainingslager verbracht. "Wir sind jetzt bereit. Wir wollen als Gastgeber den Pokal holen. Wir haben gut trainiert und sind physisch und mental völlig fit. Nichts kann uns ablenken."

Unter anderem kann sich Adamu auch auf Abu Azeez verlassen, der für Enyimba in der CAF Champions League aktiv war. Der Stürmer hatte zwar eigentlich gesagt, er wolle nicht mehr für das Beach-Soccer-Team berücksichtigt werden, doch von Seiten des Verbandes drängte man ihn zur Rückkehr. "Es ist stets eine Ehre, die Farben Nigerias zu tragen. Ich bin sicher, dass meine Teamkameraden nur an den Titel denken", so Azeez. "Bei mir ist es ebenso. Ich will mein Bestes für mein Land geben, so wie ich es auch bisher schon immer getan habe."

Madagaskar will Schwung mitnehmen
In Gruppe B gelten Madagaskar und Senegal, die beiden Finalteilnehmer von 2015, als Favoriten auf den Einzug ins Halbfinale. Die Insulaner hoffen nach ihrem Überraschungssieg im vergangenen Jahr auf einen erneuten Erfolg.

Senegal seinerseits ist neben Nigeria das einzige afrikanische Team, das es schon bis in ein WM-Viertelfinale geschafft hat (2007 und 2011). Entsprechend entschlossen sind die Westafrikaner, sich eines der beiden Tickets für die nächste FIFA Beach-Soccer-Weltmeisterschaft zu sichern.

In der Gruppenphase 2015 hatte Madagaskar in der Verlängerung gegen Nigeria gewonnen und setzte sich dann auch im Finale im Neunmeterschießen durch. Kapitän Pierralit Tovonay ist zuversichtlich, dass er mit seinem Team erneut gut abschneiden kann, auch wenn es einige Umstellungen gab.

"Nach vielen Monaten intensiver Vorbereitung sind wir bereit", sagte er. "Senegal wird unser schärfster Konkurrent sein. Beim letzten Mal haben sie uns wohl unterschätzt, aber das wird dieses Mal bestimmt ganz anders sein. Dieses Mal werden sie uns ernst nehmen."

Tovonay trägt die Kapitänsbinde noch nicht allzu lange. "Kapitän der Nationalmannschaft zu sein, ist eine große Verantwortung. Es bedeutet, dass die Trainer von mir eine ganze Menge mehr erwarten. Ich will mein Bestes tun und mich als gute Führungsfigur erweisen. Ich werde das Team antreiben, wenn das nötig ist, und aufmuntern, wenn es darauf ankommt", fügte er hinzu.

Marokko war 2013 als Gastgeber des Turniers Dritter und beim letzten Mal Fünfter geworden. Um in Nigeria über die Gruppenphase hinaus dabei zu bleiben, müsste es für die Marokkaner allerdings optimal laufen.

Libyen werden indes noch geringere Chancen eingeräumt. Denn die Libyer sind zwar bereits zum vierten Mal bei der Endrunde dabei, doch bislang haben sie noch kein einziges Spiel gewonnen.

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