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Restrukturierung der FIFA für eine schlagkräftigere und nachhaltigere Organisation

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Der Weltfussballverband unterzieht seine Administration einer umfassenden Reorganisation, um seinen Betrieb effizienter, schlanker und zweckmäßiger zu gestalten und so die globale Reichweite, die Vielfalt und die einigende Kraft der FIFA besser abzubilden. Die neue Betriebsstruktur soll der Organisation dabei helfen, umfassende Reformen umzusetzen, die enormen Möglichkeiten zur Förderung des Fussballs zu nutzen und ihre wichtigsten Interessengruppen besser zu unterstützen.

"Das ist ein wichtiger Schritt für die FIFA im Bestreben, eine bessere Organisation aufzubauen, ihren Ruf wiederherzustellen und sich auf die Zukunft vorzubereiten. Dank den Änderungen wird die FIFA effizienter und nachhaltiger und kann Reformen so besser umsetzen", betonte FIFA-Generalsekretärin Fatma Samoura.

Wichtiger Bestandteil der Reorganisation ist die Aufteilung der FIFA-Betriebsstruktur in zwei unterschiedliche, aber synergetische Bereiche. Die Fussballsektion unter der Leitung des stellvertretenden Generalsekretärs und ehemaligen Nationalspielers Zvonimir Boban wird sich um Wettbewerbe und Veranstaltungen, die Mitgliedsverbände, die technische Entwicklung und den Frauenfussball kümmern. Die Administration unter der Leitung des stellvertretenden Generalsekretärs Marco Villiger ist derweil für das Generieren von Einnahmen, alle Geschäftstätigkeiten, die Finanzen, Rechts- und Integritätsfragen sowie administrative Dienste zuständig.

Die wichtigsten Änderungen in der Betriebsstruktur im Überblick:

• Optimierte Division für die FIFA-Mitgliedsverbände, damit diese noch besser unterstützt werden und das FIFA-Forward-Entwicklungsprogramm  wirkungsvoll und zweckmäßig umgesetzt wird.
• Neue und voll ausgebaute Frauenfussballdivision mit Abteilungen für Wettbewerbe, Entwicklung sowie Verwaltung und Führung.
• Bildung einer Division für technische Entwicklung zur besseren Koordination des Kinderfussballs, der Trainerausbildung und des Schiedsrichterwesens sowie zur Unterstützung innovativer Entwicklungen im Fussball, einschließlich der Position eines technischen Direktors.
• Robustere Struktur zur Beaufsichtigung des gesamten Betriebs des Generalsekretariats, angeführt von einem Stabschef, der die interne Planung, Reglementierung, Innovation und das Änderungsmanagement strategisch und beratend unterstützt. 

Gemäß den überarbeiteten und seit dem 27. April 2016 geltenden FIFA-Statuten wird ein neuer Chief Compliance Officer zudem dafür sorgen, dass die FIFA bei ihrer Tätigkeit höchste Führungs-, Integritäts- und Transparenzstandards erfüllt.

Mit der Restrukturierung sind wie bei jeder Organisation, die sich einem solchen Prozess unterzieht, auch personelle Änderungen verbunden. Neue Stellen werden geschaffen, während einige wenige gestrichen werden, weil sie nicht mehr in die neue Struktur passen. Der Prozess soll bis September abgeschlossen werden.

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