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Kaká zu Besuch bei der FIFA: "Wir müssen für die Menschen noch mehr bewirken"

Kaka
© Getty Images
  • FIFA-Legende Kaká besuchte am Mittwoch das Home of FIFA
  • Der Weltmeister von 2002 traf FIFA-Präsident Gianni Infantino
  • Kaká: "Der Fussball hat sich in den letzten Jahren enorm verändert"

FIFA-Legende Kaká war heute zu Gast in Zürich, wo er 2007 zum FIFA-Weltfussballer gekrönt worden war, und besuchte dabei erstmals den FIFA-Sitz.

Der Weltmeister von 2002 wurde von FIFA-Präsident Gianni Infantino empfangen und erhielt von verschiedenen FIFA-Experten Einblick in die Arbeit der FIFA, u. a. in den Bereichen Fussballinnovation, digitale Transformation und Medienbetrieb.

"Ich bin heute bei der FIFA, weil ich aus erster Hand erfahren will, wie der Weltfussball organisiert ist. Dies ist eine sehr komplexe und spannende Aufgabe, wenn man bedenkt, dass rund um die Welt Fussball gespielt wird. Als Spieler hat man wenig Ahnung, wie komplex sich die Organisation der beliebtesten Sportart der Welt gestaltet, da Wettbewerbe nur ein Teil der FIFA-Arbeit sind. Der Fussball hat sich in den letzten Jahren enorm verändert. Zu meiner Zeit als Spieler war die Digitalisierung noch nicht so ein großes Thema. Ich bin beeindruckt, wie die FIFA den Wandel bei ihren Wettbewerben und ihrer täglichen Arbeit als Chance nutzt", sagte Kaká, der nach seiner Fussballkarriere sein Sports-Management-Diploma des von der Stiftung Getúlio Vargas organisierten FIFA/CIES Executive Programms abgeschlossen hat.

"Wir müssen mit dem Fussball noch mehr für die Menschen bewirken. Die FIFA-Stiftung unter der Leitung von Youri Djorkaeff spielt dabei eine zentrale Rolle. Während meiner ganzen Karriere habe ich mich stets für diese Sache eingesetzt. Ich freue mich sehr, mich im Rahmen des FIFA-Legendenprogramms weiter für solche Projekte und Initiativen zu engagieren. Etwa in Libanon, wo ich dieses Wochenende an der Lancierung eines Pilotprojekts des FIFA-Programms „Football for Schools“ unter der Leitung der FIFA-Stiftung teilnehmen werde."

Kaká stattete auch dem FIFA-Weltfussballmuseum einen Besuch ab, wo es ein Wiedersehen mit dem FIFA WM-Pokal gab, den er 2002 mit der Seleção in die Höhe stemmen durfte.

"Ich war bei mehreren FIFA-Wettbewerben dabei, aber ein Blick hinter die Organisation ist natürlich etwas anderes. So habe ich zum Beispiel nicht gewusst, dass die FIFA gut 1000 Personen aus fast 60 Ländern beschäftigt. Sie kommen aus aller Welt, einige von ihnen wie ich aus Brasilien, und sind alle Fussballfans. Ich habe es sehr genossen, FIFA-Experten verschiedener Divisionen wie Digitale Transformation und Innovation, Turniere und Veranstaltungen sowie Kommunikation zu treffen", erklärte Kaká.

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