FIFA-Stiftung

Kaká, Djorkaeff und junge Unternehmer teilen inspirierende Geschichten

Das Publikum an diesem Freitag im Auditorium des Museu do Futebol im Pacaembu-Stadion von São Paulo war bunt gemischt: erfahrene Vertreter von NGOs; junge, überaus sozial bewusste Unternehmer aus ganz Lateinamerika und zudem zwei FIFA-Weltmeister. Am Ende der Diskussionsrunde waren die beiden Ex-Fussballer Kaká und Youri Djorkaeff, der CEO der FIFA-Stiftung, überaus angetan und voller Bewunderung für die Arbeit der anderen.

Unter dem Thema "Dare to be Brave" (Mut wagen) stellte diese erste Gesprächsrunde der FIFA-Stiftung die Auftaktveranstaltung einer einwöchigen Versammlung des Young Entrepreneurs' Legacy Programme (YELP) dar, das junge Unternehmer aus 13 lateinamerikanischen Ländern zusammenbrachte, die alle mit Projekten beschäftigt sind, die den Fussball einsetzen, um einen gesellschaftlichen Wandel zu fördern.

Fünf der jungen Führungskräfte erzählten ihre persönlichen Geschichten auf der Bühne und sorgten dabei im Publikum für Inspiration, für so manches Lächeln aber auch für feuchte Augen.

"Es ist ganz leicht, den Fussball als Selbstverständlichkeit zu sehen, das ganze Leben als Selbstverständlichkeit zu sehen. Im Hinterkopf wissen wir alle, dass es solche schönen Geschichten gibt, dass sich viele Menschen trotz aller Schwierigkeiten, die sie zu überwinden haben, für die gute Sache einsetzen und dafür den Fussball als geeignete Plattform nutzen. Doch richtig wertschätzen kann man dies erst, wenn man sich die dahinter stehenden Geschichten anhört und von den individuellen Anstrengungen erfährt. Es war wirklich erleuchtend, heute hier zu sein", sagte Kaká, als er gemeinsam mit Djorkaeff auf die Bühne kam.

FIFA Foundation Talk at Sao Paulo
© Others

Die beiden Weltmeister erzählten ihre eigenen Geschichten und ihre Erfahrungen in Momenten, als sie selbst sich gegen so manche Schwierigkeit durchsetzen mussten, um Erfolg zu haben. Im Anschluss daran stellten sie sich den Fragen des Publikums.

"Als ich zur FIFA-Stiftung kam, hatte ich sehr genaue Vorstellungen davon, welche Rolle die FIFA-Legenden spielen sollen. Heute war genau dies klar zu sehen. Ich kann die Bedeutung solcher Veranstaltungen nicht genug betonen, wenn ein Superstar wie Kaká diesen Menschen in die Augen sieht und ihre Geschichten hört, und dann die Brücke zu seinem persönlichen Weg schlägt. Für mich war dies ein ganz besonderer Anlass, und man sieht sehr deutlich, dass dies auch für all diese inspirierenden jungen Frauen und Männer gilt."

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