Pressemitteilung

Fédération Internationale de Football Association

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Über die FIFA

Gemeinsame Erklärung von FIFA, AFC, UEFA, Bundesliga, LaLiga, Premier League und Lega Serie A betreffend die Aktivitäten von beoutQ in Saudiarabien

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Wir, die Inhaber der Rechte an verschiedenen Fussballwettbewerben, verurteilen den fortwährenden Diebstahl unseres geistigen Eigentums durch den Piratensender beoutQ aufs Schärfste. Wir fordern die Behörden in Saudiarabien auf, uns dabei zu unterstützen, die weitreichenden und ungehemmten Verstöße gegen unsere Urheberrechte, die in ihrem Land stattfinden, zu beenden.

Gemeinsam haben wir seit Mai 2018 mit einem internationalen Rechtsbeistand zusammengearbeitet, um beoutQ zu beobachten und Beweismittel gegen den Sender zu sammeln, dessen Übertragungen regelmäßig und in großem Ausmaß rechtswidrig verbreitet wurden. Nach einer sorgfältigen Analyse der technischen Vorgehensweise von beoutQ durch Experten sind wir davon überzeugt, dass beoutQ spezifisch auf Kunden in Saudiarabien ausgerichtet ist und die Einrichtungen mindestens eines Unternehmens in Saudiarabien nutzt.

In den vergangenen 15 Monaten haben wir neun Anwaltskanzleien in Saudiarabien kontaktiert, die sich alle entweder weigerten, in unserem Namen tätig zu werden, oder den Auftrag zunächst annahmen, später aber wieder davon zurücktraten.

Als Urheberrechte-Inhaber sind wir zu dem Schluss gekommen, dass es aktuell leider nicht möglich ist, in Saudiarabien einen Rechtsbeistand einzusetzen, der in unserem Namen tätig sein will oder kann, um eine Urheberrechtsbeschwerde gegen beoutQ einzureichen. Unserer Ansicht nach haben wir alle angemessenen Optionen zur Geltendmachung eines formellen Urheberrechtsanspruchs in Saudiarabien ausgeschöpft und uns bleibt nichts anderes übrig, als anderweitig gegen beoutQ vorzugehen, um eine Lösung für diesen schwerwiegenden Fall von Piraterie anzustreben.

Die Verletzung unserer Rechte durch beoutQ schadet unweigerlich der gesamten Branche: den Rechteinhabern, den rechtmäßigen Lizenznehmern, den Verbrauchern, den Fans, den Teilnehmern (einschließlich Spielern, Vereinen und Nationalteams) und letztlich dem Sport selbst.

Wir haben die früheren Stellungnahmen des saudischen Ministeriums für Kultur und Information und der saudischen Regierung betreffend beoutQ begrüsst. Angesichts des Ausmaßes der Piraterie von beoutQ in Saudiarabien und der Tatsache, dass diese unvermindert andauert, fordern wir das Ministerium und die saudische Regierung auf, rasch und entschlossen gegen beoutQ vorzugehen.

Jeder einzelne von uns und wir als Gemeinschaft stehen für eine Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden zur Verfügung, um die von beoutQ ausgeübte Piraterie zu bekämpfen.