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Fortsetzung des Konsultationsverfahrens zum internationalen Spielkalender 2018–2024

The task force set up by the FIFA Executive Committee to assess options for the international match calendar 2018-2024 met at the Home of FIFA in Zurich today, 3 November 2014
© Foto-net

Im Rahmen des laufenden Konsultationsverfahrens hat die Arbeitsgruppe, die vom FIFA-Exekutivkomitee zur Prüfung von Optionen für den internationalen Spielkalender 2018–2024 gebildet wurde, heute, 3. November 2014, am FIFA-Sitz in Zürich getagt.

Die Sitzung wurde von FIFA-Präsident Blatter offiziell eröffnet und von AFC-Präsident und FIFA-Exekutivkomiteemitglied Salman bin Ebrahim al-Khalifa geleitet.

Bei der ersten Sitzung am 8. September 2014 waren die Mitglieder der Arbeitsgruppe – Vertreter der Konföderationen, Mitgliedsverbände, Ligen, Vereine, der FIFPro, der europäischen Klubvereinigung (ECA) und der European Professional Football League (EPFL) sowie der Geschäftsführer des lokalen Organisationskomitees der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Katar 2022™, Hassan al-Thawadi – über die ersten Schritte zur Analyse der Optionen für den internationalen Spielkalender 2018–2024 informiert worden. Präsentiert wurden insbesondere alternative Austragungsdaten für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ in Katar: Januar/Februar 2022 oder November/Dezember 2022 statt Juni/Juli 2022.

Heute konnten die Vertreter eingehend darlegen, was für Auswirkungen diese Alternativen auf ihre Wettbewerbe, Tätigkeiten und/oder Anspruchsgruppen hätten. Die ECA und die EPFL präsentierten mit April/Mai 2022 bzw. Mai/Juni 2022 zudem weitere Alternativen.

FIFA-Chefarzt Prof. Jiří Dvořák informierte ferner über die gesundheitlichen Risiken für Spieler und Zuschauer, sollte die WM zwischen Mai und September ausgetragen werden. FIFA-Generalsekretär Jérôme Valcke wies des Weiteren darauf hin, dass der Fastenmonat Ramadan 2022 am 2. April beginnen werde, was bei einer Austragung im April/Mai die Vorbereitung einiger Spieler sowie des Turniers selbst beeinträchtigen würde.

Hassan al-Thawadi hielt seinerseits fest, dass im Nahen Osten im Winter die besten Bedingungen und Voraussetzungen für eine breit abgestützte Weltmeisterschaft herrschen würden, das lokale Organisationskomitee aber zu seinen Zusagen in der Bewerbung stehe und das bestmögliche Turnier organisieren werde, egal wie die Entscheidung ausfalle.

"Heute ging es darum, die Einschätzungen aller Parteien zu erfahren und die Optionen einzugrenzen", erklärte Salman bin Ebrahim al-Khalifa.

"Wir sind mit dem Grad der Informationen und der produktiven Diskussion zufrieden. Wir wissen nun über die einzelnen Bereiche der Anspruchsgruppen besser Bescheid und werden die Optionen sorgfältig studieren, um den internationalen Spielkalender festzulegen."

Salman bin Ebrahim al-Khalifa wird nun zusammen mit FIFA-Generalsekretär Jérôme Valcke und der FIFA-Administration die Debatten und Berichte vor der nächsten Sitzung der Arbeitsgruppe auswerten.

"Wir nähern uns zwei Optionen für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft an – Januar/Februar 2022 oder November/Dezember 2022 –, auch wenn die FIFA gebeten wurde, Mai 2022 ebenfalls zu prüfen", erklärte Jérôme Valcke. "Wir werden die Rückmeldungen zusammenfassen und allen Parteien zukommen lassen, damit sie sich auf die nächste Sitzung vorbereiten und wir zu einer definitiven Entscheidung gelangen können."

Weitere Konsultationen mit der Arbeitsgruppe sollten folgen, ehe Anfang 2015 die nächste Sitzung ansteht.

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