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FIFA Welt Fussball Museum feierlich eröffnet

Mit einer kleinen Zeremonie vor rund 100 geladenen Gästen wurde die Eröffnung des Museums für das breite Publikum gefeiert. Der durch Roman Kilchsperger moderierte Anlass erhielt einen überraschenden weiteren Programmpunkt: Der frisch gewählte neue FIFA-Präsident Gianni Infantino war ebenfalls an der Eröffnung anwesend. Er freute sich sichtlich, als erste offizielle Amtshandlung das FIFA Welt Fussball Museum zu eröffnen. In seiner Grußbotschaft an die anwesenden Gäste führte er aus: "Dies ist der Ort, an dem der Fussball geatmet und gelebt wird. Hier kann man den Fussball-Virus einimpfen, wenn man ihn nicht bereits in sich trägt. Es geht hier nur um den Fussball!"

Angeführt von Stéphane Chapuisat – dem ehemaligen Bundesliga- und Nati-Star – betrat eine Gruppe von Junioren des FC Wollishofen die Eingangshalle. Sie bildeten den Rahmen für den Auftritt der "F2Freestylers", die mit ihren Fussballtricks die Anwesenden begeisterten. Die englischen Fussball-Akrobaten waren es dann auch, die dem neuen FIFA-Präsidenten und dem Museums-Direktor Stefan Jost den Ball für den offiziellen "Anpfiff" übergaben. Ein Talk mit Regierungsrat Marion Fehr, Norbert Müller, Stabschef der Stadtpräsidentin Corine Mauch, dem Museums-Direktor Stefan Jost sowie dem geschäftsführenden FIFA-Generalsekretär Markus Kattner rundete den offiziellen Teil der Veranstaltung ab.

"Ein besonderer Moment! Endlich können wir das tolle Museum allen zugänglich machen", sagte ein sichtlich zufriedener Stefan Jost. "Es ist ein Museum für alle, denn der Fussball überwindet Klassen, Religionen und Grenzen – er ist Kulturgut." Das Museum will die Besucher auf eine spielerische und emotionale Entdeckungsreise mitnehmen. Der Umbau im "Haus zur Enge" dauerte rund 20 Monate und der Innenausbau des Museums war aufgrund der komplexen Technik eine große Herausforderung.

Markus Kattner ist überzeugt: "Mit diesem Museum haben wir eine tolle Begegnungsstätte für alle Fussball- und Sportbegeisterten geschaffen." Der geschäftsführende FIFA-Generalsekretär ergänzte mit Blick auf die Reformen und Neuwahlen: "Die Eröffnung kommt zum perfekten Zeitpunkt und symbolisiert zu einem gewissen Grad den Neubeginn." Und auch Regierungsrat Mario Fehr – selbst bekennender Fussball-Fan – war beeindruckt: "Eine ganz tolle Sache und sicher eine große Bereicherung für den ganzen Großraum Zürich."

Im Museum werden auf 3000 m2 Fläche über 1000 Objekte ausgestellt. Über 1400 Fotos, rund 500 Videos, 60 Screens und 15 interaktive Stationen sorgen für ein einmaliges Erlebnis. Daneben verfügt das Museum über eine Sportsbar, ein Bistro mit Café-Bar sowie eine Bibliothek. Alle diese Bereiche sind öffentlich zugänglich. Event- und Seminarräume ergänzen das Angebot zusätzlich.

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