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FIFA weist Berufungen von Atlético de Madrid und Real Madrid im Zusammenhang mit dem Transfer Minderjähriger ab

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© Getty Images

Die FIFA-Berufungskommission hat die Berufungen der spanischen Klubs Atlético de Madrid und Real Madrid abgewiesen und die Entscheide der FIFA-Disziplinarkommission in den jeweiligen Fällen betreffend Schutz Minderjähriger in allen Punkten bestätigt.

Folglich gilt für die beiden Vereine wegen Verstoßes gegen Art. 5, 9, 19 und 19bis sowie die Anhänge 2 und 3 des Reglements bezüglich Status und Transfer von Spielern ein nationales und internationales Transferverbot für zwei volle aufeinanderfolgende Transferperioden. Das Transferverbot gilt für jeweils den gesamten Verein – mit Ausnahme der Frauen-, Futsal- und Beach-Soccer-Teams. Weiterhin möglich ist die Freigabe von Spielern.

Atlético de Madrid und Real Madrid wurden ferner mit einer Geldstrafe von CHF 900.000 und CHF 360.000, einer Ermahnung sowie einem Verweis belegt und angewiesen, die Situation aller fraglichen minderjährigen Spieler binnen 90 Tagen zu legalisieren.

Die Entscheide der FIFA-Berufungskommission wurden den Parteien heute mitgeteilt.

Weitere Informationen zum Schutz Minderjähriger sind im Dokument FAQ: Schutz Minderjähriger zu finden.

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