Entwicklung

FIFA investiert 2013 USD 200 Millionen in Fussballentwicklung

Afghanistan football development
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Aktivitäten unter Beteiligung aller 209 Mitgliedsverbände, bahnbrechende Initiativen in Somalia, Afghanistan und Palästina sowie Gesamtinvestitionen in Höhe von USD 200 Millionen sind Eckpfeiler der Entwicklungsaktivitäten der FIFA im Jahr 2013. Südsudan, der jüngste Mitgliedsverband der FIFA, profitierte als letztes von FIFA-Entwicklungsprojekten. In der Hauptstadt Juba wurden in den letzten beiden Monaten Kurse für Schiedsrichter und Trainer abgehalten.

46 neue Goal-Projekte wurden 2013 von der Entwicklungskommission der FIFA genehmigt. Damit sind es nun insgesamt 640 Projekte seit der Einführung des Programms im Jahr 1998. Außerdem haben sich 28 weitere Mitgliedsverbände an Performance beteiligt, einem Fussballmanagement-Programm der FIFA, das bislang in 155 Ländern umgesetzt wurde.

2013 wurde auch die Diversifizierung der Entwicklungsprogramme der FIFA noch einmal untermauert. 22 Projekte für unterprivilegierte Mitgliedsverbände und zwei Initiativen zur Mittelbeschaffung wurden genehmigt.

Ein weiterer Meilenstein war die Verabschiedung des Allgemeinen Reglements für FIFA-Entwicklungsprogramme durch das FIFA-Exekutivkomitee im März, gefolgt von einem allgemeinen Konsultationsverfahren, das im September in Auckland begann.

"2013 war ein besonderes Jahr, weil wir mit der Einführung des neuen allgemeinen Reglements für Entwicklungsprogramme einen sehr wichtigen Prozess gestartet haben", so Thierry Regenass, FIFA-Direktor für Mitgliedsverbände und Entwicklung. "Generell war dieses Jahr geprägt von Reformen, Compliance und Transparenz, und wir haben unsere Mitglieder im Rahmen von Seminaren, Workshops und über unser neues Extranet für Mitgliedsverbände über diese Veränderungen informiert."

*Von Afghanistan bis Kuba *Im August 2013 führte die FIFA seit 1986 den ersten "Grassroots"-Kurs in Somalia durch - eines der insgesamt 179 Basisprogramme, die in den letzten zwölf Monaten vom Weltfussballverband organisiert wurden. Nur wenige Tage später trat Afghanistan auf dem im Rahmen des Goal-Projekts der FIFA finanzierten Kunstrasenplatz in Kabul gegen Pakistan an. Dies war seit 2003 das erste Länderspiel, das Afghanistan zu Hause austragen konnte. In derselben Spielstätte wurde die zweite Auflage der afghanischen Premier League ausgetragen, in der Shaheen Asmayee sich zum ersten Mal den Titel sicherte.

Palästina stand ebenfalls im Rampenlicht, als FIFA-Präsident Blatter während seines Besuchs im Juli drei Goal-Projekte einweihte.

Auch internationale Wettbewerbe boten Positivbeispiele für die Fussballentwicklung. Kap Verde und Kuba - zwei Länder, die insgesamt von sieben Goal-Projekten profitieren konnten - qualifizierten sich zum ersten Mal für den Afrikanischen Nationen-Pokal bzw. für die FIFA U-20-Weltmeisterschaft.

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