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FIFA-Big-5-Transferfensteranalyse: England und erstmals Spanien mit Ausgaben für internationale Transfers von je über USD 1 Milliarde 

Joao Felix #7 of Atletico de Madrid celbrates after scoring a goal 
© Getty Images

Die FIFA hat die Sommerausgabe 2019 der Big-5-Transferfensteranalyse veröffentlicht, die einen Überblick über die Tätigkeiten im internationalen Transferabgleichungssystem (ITMS) der Vereine aus Deutschland, England, Frankreich, Italien und Spanien (Big 5) liefert.

Daten und Fakten zum internationalen Transfergeschäft vom 1. Juni bis 2. September 2019:

  • 75,7 % bzw. USD 4,38 Milliarden (+8,3 %) der globalen Transferausgaben in dieser Periode gehen auf das Konto der Big-5-Vereine.
  • 446 Big-5-Vereine haben mindestens einen Spieler von einem ausländischen Verein verpflichtet (Durchschnitt: vier internationale Zugänge pro Verein).
  • Die englischen Vereine haben wiederum am meisten ausgegeben, auch wenn ihre Ausgaben im Vergleich zum letzten Sommer um 7,5 % auf USD 1,36 Milliarden zurückgegangen sind.
  • Als zweites Land hat Spanien in einer Registrierungsperiode erstmals mehr als USD 1 Milliarde für internationale Transfers ausgegeben (USD 1,17 Milliarden, d.h. +20,4 %).
  • Die französischen Vereine weisen dank 359 internationalen Abgängen für insgesamt USD 876 Millionen die höchsten Einnahmen und den höchsten positiven Nettosaldo aus.

Der Bericht enthält auch genaue, nach Verbänden gegliederte Angaben etwa zu Transfertypen, Herkunft und Ziel von Transfers, Nationalität und Alter der beteiligten Spieler sowie Vergleiche zu früheren Registrierungsperioden.

Die Big-5-Transferfensteranalyse für den Sommer 2019 kann kostenlos auf https://www.fifatms.com/de/data-reports/reports/ heruntergeladen werden.

Die in diesem Bericht publizierten Daten stammen aus dem ITMS, das von allen 211 FIFA-Mitgliedsverbänden und über 8000 Profifussballvereinen weltweit für die Abwicklung internationaler Transfers von Berufsspielern verwendet wird.

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