Entwicklung

Erstes FIFA-Programm für ehrenamtliche Helfer sorgt für einzigartige Momente

  • Premiere des FIFA-Programms für ehrenamtliche Helfer in Lesotho
  • Achttägiger Einsatz von fünf FIFA-Mitarbeitern bei der Nichtregierungsorganisation Kick4Life
  • Beruflicher, gesellschaftlicher und persönlicher Austausch im Fokus

Die Gespräche mit Kindern, die in Lesotho bei Kick4Life dem Alltag entfliehen können, haben Büroleiterin Anita eindrucksvoll die Bedeutung der Arbeit dieser Nichtregierungsorganisation vor Augen geführt: "Hier geht es um mehr als Fussball. Hier finden sie eine Familie."

Anita ist bei der ersten Auflage des FIFA-Programms für ehrenamtliche Helfer eine von fünf FIFA-Mitarbeitenden, die sich extra freigenommen haben, um dieser Wohltätigkeitsorganisation dabei zu helfen, die Lebensbedingungen und langfristigen Perspektiven schutzbedürftiger Kinder und Jugendlicher mithilfe von Gesundheits- und Bildungsmaßnahmen zu verbessern.

Kick4Life ist nicht nur ein Fussballklub, sondern auch eine Organisation, die selbsttragend ein kleines Hotel, ein Restaurant und Konferenzräume betreibt und so die Akademie finanziert. Der Fussball bildet aber das Herzstück der Organisation und zeigt immer wieder, was er alles bewirken und verändern kann.

"Die Organisation hilft den Kindern, sich zu entwickeln. Ich war sehr gespannt, was mich hier erwarten würde, und habe enorm viel gelernt", betonte Yeşim, Büroleiterin in der Rechtsdivision. Spanischübersetzerin Irene fügte an: "An meinem Schreibtisch in Zürich bekomme ich kaum mit, was vor Ort alles geleistet wird. Für mich war das alles deshalb eine große Bereicherung."

Während acht Tagen nahmen die ehrenamtlichen Helfer an praktischen und strategischen Aktivitäten teil, vom Pflanzen von Kräutern, Bäumen und Spinat bis zur Entwicklung eines Seminars, um die laufenden Projekte von Kick4Life zu unterstützen. Auf dem Programm standen zudem Gespräche über die Präsenz auf sozialen Medien, Digitalisierung und Innovation sowie eine Aktion zum Sammeln von Spenden, mit denen anstelle des löchrigen Spielfelds ein Stadion aus Kunstrasen sowie 2000 Sitzplätzen gebaut werden soll, in dem die oberste Spielklasse ihre wöchentlichen Spiele austragen kann.

Die fünf FIFA-Mitarbeiter lernten während ihrer Wanderung auf den Berg Thaba Bosiu auch etwas über die Geschichte Lesothos und tauchten beim Bummel über den farbenfrohen Maseru-Markt mit allen möglichen Früchten, Kleidern und handwerklichen Produkten in die lokale Kultur ein.

"Dieser Besuch in Lesotho war einmalig, vor allem dank den ehrenamtlichen Helfern der FIFA, die sich im Nu ins Team eingefügt haben", betonte Nick Ward, Verwalter bei der in Großbritannien ansässigen Organisation Kick4Life.

"Es war unglaublich schön zu sehen, wie sehr sie dieses unglaubliche Land, die unschätzbare Arbeit von Kick4Life und die fantastischen Menschen hier berührt haben. Ich bin überzeugt, dass sie meine Begeisterung für diesen Ort und unsere Arbeit mit mir teilen, und hoffe, dass wir in Zukunft noch mehr ehrenamtliche Helfer begeistern können."

Die fünf ehrenamtlichen Helfer reisen nun in ihre Heimat zurück – im Gepäck eine Fülle an Eindrücken dank diesem einzigartigen Erlebnis. "Wir haben einen Einblick in das Land, seine Kultur, die Arbeit von Kick4Life und die Kraft des Fussballs erhalten", erklärte Ersan, Veranstaltungscontroller. Karten- und Planmanager Mark hielt seinerseits fest: "Es war alles sehr emotional und inspirierend. Ich kann es kaum erwarten, allen in der FIFA davon zu erzählen."

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