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Eindrucksvoller Besuch des FIFA-Präsidenten und der FIFA-Generalsekretärin in Guinea-Bissau

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FIFA-Präsident Gianni Infantino, FIFA-Generalsekretärin Fatma Samoura, Véron Mosengo-Omba als Entwicklungsleiter für Afrika und die Karibik sowie Vertreter der FIFA-Administration trafen heute Morgen in Guinea-Bissau mit Manuel Lopes Nascimento, dem Präsidenten des Fussballverbands von Guinea-Bissau (FFGB), zusammen.

Nach einem Rundgang durch die FFGB-Zentrale wurde mit Mitgliedern des FFGB-Exekutivkomitees sowie Vertretern von dem FFGB angeschlossenen Vereinen und Ligen die Entwicklung des Fussballs im Land erörtert.

Im Anschluss wurden der FIFA-Präsident und die FIFA-Generalsekretärin von Aristides Gomes, dem Ministerpräsidenten und Finanzminister von Guinea-Bissau, und Camilo Simões Pereira, dem Sportminister des Landes, empfangen. Gianni Infantino bekräftigte dabei seine Überzeugung, dass der Fussball nicht nur ein Sport, sondern ein Motor für die Völkerverständigung sei.

"Der Fussball ist einzigartig, da er die Menschen unglaublich einen sowie Männern, Frauen und Kindern gleichermaßen viel Spaß und Freude bereiten kann. Die FIFA ist bereit, Guinea-Bissau bei der Förderung des Fussballs, auch auf Kinderstufe, zu helfen. Wir freuen uns auf die enge Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden und dem FFGB."

Der Ministerpräsident und der Sportminister riefen die FIFA dazu auf, die Ausbildung von Trainern in Guinea-Bissau, die Weiterbildung von Fussballfunktionären sowie den Bau und die Modernisierung der Fussballinfrastruktur zu unterstützen.

Den Abschluss bildete ein herzlicher Empfang im Präsidentenpalast der Hauptstadt Bissau durch Staatspräsident José Mário Vaz, der sich sehr über den hochrangigen FIFA-Besuch freute.

Gegenstand der Gespräche waren die Möglichkeiten, die der Fussball für positive Änderungen bietet. Staatspräsident Vaz erklärte dazu: "Ich schätze die einzigartige Kraft des Fussballs, wenn unser Land spielt, vor allem wenn das Nationalteam gewinnt! Der Fussball hat einen unglaublichen gesellschaftlichen Stellenwert, den man nutzen sollte. Meine Regierung ist gewillt, mehr in den Fussball zu investieren und gemeinsam mit der FIFA Mittel für ein Nationalstadion zu generieren, das die Begeisterung meiner Mitbürger für diesen Sport widerspiegelt. Ich weiß, dass ich bei diesem hehren Ziel auf die Unterstützung und das Wissen der FIFA zählen kann."

Zur Sprache kamen auch das riesige Reservoir an Talenten im Land, von denen viele den Sprung zu großen europäischen Fussballklubs geschafft haben, das FIFA-Forward-Entwicklungsprogramm und die FIFA-Initiative "Fussball an Schulen".

"Guinea-Bissau bildet für viele große Klubs in Europa Talente aus. Es ist deshalb nur logisch, dass wir über unser FIFA-Forward-Programm, mit dem wir die Zuschüsse an unsere Mitgliedsverbände vervierfacht haben, die Förderung einheimischer Talente weiter verbessern und verstärken, indem wir allen Fussballoffiziellen maßgeschneiderte Weiterbildungskurse anbieten und die Fussballinfrastruktur internationalen Normen und Standards anpassen", betonte Infantino.

"Wir sind sehr stolz auf unser Fussball-an-Schulen-Projekt, das für die Ausbildung von Kindern insofern eine grossartige Plattform bietet, als der Fussball nicht nur ein Sport, sondern auch eine Lebensphilosophie ist. All diese Projekte werden auf lange Sicht soziale Werte fördern und Millionen von Kindern auf der ganzen Welt ein sichereres und besseres Leben bieten. Ich freue mich sehr, dass wir uns an diesem dringend benötigten Wandel beteiligen."

Sowohl Gianni Infantino als auch José Mario Vaz versprachen, dem FFGB dabei zu helfen, ausserhalb der FIFA für Investitionen in die Fussballinfrastruktur weitere Mittel zu generieren.

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