FIFA-Präsident

Ehrung des FIFA-Präsidenten in Togo

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Von Mauretanien reisten FIFA-Präsident Gianni Infantino, CAF-Vizepräsident Constant Omari, FIFA-Generalsekretärin Fatma Samoura, Véron Mosengo-Omba (Entwicklungsleiter für Afrika und die Karibik), El Hadj Wack Diop (Leiter des zuständigen regionalen FIFA-Entwicklungsbüros) und Vertreter der FIFA-Administration gestern nach Togo.

Nach der Landung am internationalen Flughafen von Lomé wurde der FIFA-Präsident im Namen des togolesischen Staatspräsidenten Faure E. Gnassingbé in den Stand einer traditionellen Autorität erhoben und mit einer togolesischen Tracht beschenkt.

Der FIFA-Präsident sagte zu dieser Ehrung: "Ich fühle mich überaus geehrt, des Standes einer traditionellen Autorität Togos würdig zu sein. Die Herzlichkeit, Begeisterung und Lebensfreude des togolesischen Volkes ist ansteckend. Diese prestigeträchtige Ehrung durch Präsident Gnassingbé ist eine enorme Ehre."

Die FIFA-Delegation wurde anschließend von Sportminister Guy Madjé Lotenzo und Guy Akpovy, dem Präsidenten des togolesischen Fussballverbands (FTF), zum Palast der togolesischen Republik geleitet, wo sie von Staatspräsident Gnassingbé, einem begeisterten Fussballfan, empfangen wurde. Bei der Audienz waren die erzieherischen Aspekte des Fussballs und die Fussballbegeisterung der Togolesinnen und Togolesen Thema.

Zur Sprache kam auch das FIFA-Programm "Fussball an Schulen", das eine Plattform zur Ausbildung von Kindern mithilfe des Fussballs bietet. Gianni Infantino informierte den Staatspräsidenten über die Pläne der FIFA, Schulen auf den Gebieten der 211 Mitgliedsverbände neun Millionen Fussbälle zu spenden. Geplant ist zudem eine Online-Plattform, die Lehrern zeigt, wie sie den Fussball am besten in den Unterricht integrieren.

Staatspräsident Gnassingbé dankte Gianni Infantino, dass er sein Wahlversprechen eingelöst und die Zahl der afrikanischen Startplätze für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™ erhöht habe. Ebenfalls erfreut zeigte er sich über die Ehre, die der FIFA-Präsident Afrika mit der Ernennung einer Afrikanerin zur FIFA-Generalsekretärin zuteilwerden ließ. Im Weiteren versprach er, den FTF weiterhin landesweit mit finanziellen Mitteln zu unterstützen.

Im Anschluss an die Audienz folgte eine Medienkonferenz, bei der der FIFA-Präsident die Bedeutung der fortwährenden Unterstützung seitens der FIFA für den FTF bei der Förderung und Verbreitung des Männer- und Frauenfussballs in der Region unterstrich: "Ich bin überzeugt, dass die zweckgebundenen Mittel des FIFA-Forward-Entwicklungsprogramms für den Frauenfussball in Togo viel bewirken werden. Der Frauenfussball wird hier wachsen und gedeihen sowie Mädchen und Frauen einzigartige Möglichkeiten bieten, sich auf und neben dem Platz am Fussball zu beteiligen."

Danach folgten Gespräche zwischen der FIFA-Delegation und verschiedenen nationalen Fussball-Interessengruppen wie dem FTF, seinem Präsidenten Kossi Guy Akpovy und seinem Exekutivkomitee sowie Claude Le Roy, dem Trainer des togolesischen Nationalteams, und Vertretern verschiedener Vereine und Ligen. Hauptthemen waren die Dringlichkeit einer weiteren Förderung des Fussballs in Togo sowie die vielen Chancen und Herausforderungen für den Fussball im Land. Der FIFA-Präsident zog im Gespräch mit allen eine zufriedene Bilanz der Richtung des FTF unter der Leitung von Präsident Akpovy und rief dazu auf, den eingeschlagenen Kurs gemeinsam mit der FIFA fortzusetzen.

Zum Abschluss des Besuchs wurde die Delegation vom abtretenden Ministerpräsidenten Komi Sélom Klassou zu einem offiziellen Diner eingeladen, das von Darbietungen einheimischer Sänger und traditioneller Bassa-Tänzer umrahmt wurde.

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