Entwicklung

FIFA Forward in Paraguay und Costa Rica

The Paraguay FA organized a workshop to discuss the new aspects of FIFA's Forward 2.0 Program
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  • Costa Rica und Paraguay waren Veranstaltungsorte der Workshops
  • Die Themen: Änderungen und relevante Elemente des neuen Reglements
  • Das Ziel: Optimale Förderung des Fussballs auf der ganzen Welt

Die Erhöhung der Entwicklungsgelder mit effizienten Kontrollen sowie zweckgebundenen, maßgeschneiderten Investitionen in die Fussballförderung – das ist die Hauptprämisse des FIFA-Forward-Programms, des wichtigsten Programms für die weltweite Fussballförderung.

Am 1. Januar 2019 beginnt ein neuer Zyklus dieser ehrgeizigen Initiative. Alle Mitgliedsverbände beschäftigen sich derzeit intensiv damit, wie sie die verfügbaren Mittel (etwa USD 6 Millionen pro Verband) im Laufe der nächsten vier Jahre optimal nutzen können. Ziel ist es, ideale Bedingungen und eine nachhaltige Entwicklung des Fussballs in den einzelnen Ländern zu fördern, die Spielern und Spielerinnen, Kindern und Erwachsenen, Schiedsrichtern, Trainern und Tausenden von Fans dieser Sportart gleichermaßen zugutekommt.

Damit alle Mitgliedsverbände gut vorbereitet sind und vor Beginn des neuen Zyklus über alle erforderlichen Informationen zum FIFA-Forward-Programms verfügen, wurden Einführungsveranstaltungen organisiert, bei denen die wichtigsten Änderungen und Elemente des neuen Reglements vorgestellt wurden.

Der costa-ricanische Fussballverband sowie der paraguayische Fussballverband fungierten als Gastgeber für die anderen Mitgliedsverbände Amerikas. In beiden Ländern wurden Workshops organisiert, die sich als ausgesprochen produktiv erwiesen.

Bei diesen Veranstaltungen wurde das neue Forward 2.0 im Detail erörtert. Darüber hinaus wurde eine Analyse des Zyklus' 2016-18 vorgenommen, um eine optimale Unterstützung der Verbände bei der Umsetzung von Projekten und beim Einsatz der Mittel zu gewährleisten. Die über das Programm bereitgestellten Mittel sind einzig und allein der Fussballförderung in den entsprechenden Territorien vorbehalten.

Die beiden gastgebenden Verbände wurden als Musterbeispiel für die anderen ausgewählt, weil sie eines gemeinsam haben: Sie verfügen jeweils über ein technisches Zentrum, das über Entwicklungsgelder aus dem Forward-Programm finanziert und realisiert wurde. Diese Einrichtungen dienten als Beispiel für die kommenden Infrastrukturen, da sie in puncto Management, Konzeption, Effizienz und Instandhaltung neue Maßstäbe setzen.

Die Vertreter der Mitgliedsverbände hatten an den Veranstaltungstagen Gelegenheit, sich im Detail mit den ab Januar geltenden Regelungen zu befassen, stellten eine Fülle von Fragen, tauschten sich mit anderen Teilnehmern aus und schmiedeten neue Pläne für den nächsten Zyklus des Forward-Programms.

Strategische Planung, konkrete Maßnahmen und die Diskussion über die Ziele für die nächsten vier Jahre sind entscheidende Aspekte bei der langfristigen Planung und der Umsetzung von relevanten Projekten in den unterschiedlichen Regionen. Langfristig ausgerichteten Plänen kommt in den Entwicklungsprogrammen der einzelnen Verbände eine tragende Rolle zu.

Das gesamte Paket wird zur Bereitstellung einer optimalen Fussball-Infrastruktur, zu einer umfassenden Förderung des Jugend- und Breitenfussballs im Männer wie im Frauenbereich und folglich zur Stärkung der Nationalmannschaften beitragen. Darüber hinaus werden in den unterschiedlichen Ländern eine größere Anzahl besser organisierter Turniere möglich werden, was wiederum den Wettbewerb stärkt – von der Basis bis zum Eliteniveau.

Im Rahmen der Workshops kam es auch zu bilateralen Treffen von Mitgliedern der Subdivision der Mitgliedsverbände Amerikas. Zweck dieser Treffen war es, die Situation des Fussballs in den einzelnen Ländern auszuloten, um die wichtigsten Aktivitäten mit zielgerichteten Investitionen fördern zu können.

Die teilnehmenden Mitgliedsverbände hatten Gelegenheit, sich über optimale Vorgehensweisen und Projekte auszutauschen, die im Zyklus 2016 bis 2018 umgesetzt wurden. Die beiden gastgebenden Verbände organisierten Führungen durch die technischen Zentren, um die anderen Teilnehmer mit diesen Vorzeigeprojekten vertraut zu machen. Sie bieten den Nationalmannschaften die optimalen Bedingungen eines Hochleistungszentrums mit Schwerpunkt auf einem reibungslosen Betrieb und höchster Qualität.

Darüber hinaus wurden Pläne für zukünftige Projekte der Verbände erörtert, die mit Mitteln aus dem FIFA-Forward-Programm unterstützt werden sollen. Sie basieren auf einer Bewertung von Erfordernissen und Prioritäten sowie einer zielgerichteten und nachhaltigen Strategie zur Sportförderung mit Schwerpunkt Fussball.

Jair Bertoni, Direktor der Subdivision der Mitgliedsverbände Amerikas bei der FIFA, stellte noch einmal die große Bedeutung der Zusammenkünfte heraus. "Wir sind sehr zufrieden mit den Projekten, die im abgelaufenen Zyklus umgesetzt wurden. Ebenso zufrieden sind wir mit der Arbeit der Mitgliedsverbände, die viele Anstrengungen unternommen haben, damit im Fussball zukünftig alle Beteiligten über die Elemente und Bedingungen verfügen können, die sie brauchen."

"Das Engagement der FIFA und der einzelnen Mitgliedsverbände haben Früchte getragen. Im nächsten Zyklus – von 2019 bis 2022 – werden wir mit neuen Herausforderungen konfrontiert sein, doch die Verbände verfügen jetzt bereits über die notwendigen Kenntnisse sowie über solide und effiziente Pläne. So kann der Fussball mit den über das FIFA-Forward-Programm finanzierten Projekten auf professionelle Weise und mit konkreten sportlichen Ergebnissen gefördert werden."

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