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Brasilien 2014: ein Erfolg für die gesamte Fussballgemeinschaft

Solidarity Model
© FIFA.com

Die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2014™ war nicht nur ein unvergessliches Erlebnis für Fussballfans rund um die Welt, sondern auch ein finanzieller Erfolg für die gesamte Fussballgemeinschaft. Der FIFA-Finanzbericht 2014 bietet einen Überblick über die kürzlich abgeschlossene Geschäftsperiode 2011–2014 und zeigt, wie die teilnehmenden Teams, das Gastgeberland und alle FIFA-Mitglieder vom Erfolg des wichtigsten FIFA-Wettbewerbs profitiert haben (Solidaritätsmodell).

Dank dem Erfolg der Weltmeisterschaft konnte die FIFA mehr denn je in die weltweite Fussballförderung investieren. Mehr als USD 1 Milliarde flossen in verschiedenste Projekte in den 209 FIFA-Mitgliedsverbänden und den 6 Konföderationen. Ein Großteil davon entfiel auf die beiden bewährten FIFA-Programme: USD 214 Millionen auf das Programm Finanzielle Unterstützung (FAP), das den Mitgliedsverbänden Mittel für eigene Entwicklungsprogramme und Fussballveranstaltungen oder schlicht für ihre tägliche Arbeit bietet, und USD 123 Millionen für 200 Goal-Projekte rund um den Globus mit Schwerpunkt Fussballinfrastruktur.

Angesichts der unterschiedlichen Bedürfnisse der einzelnen Mitgliedsverbände lancierte die FIFA auch neue Programme, wie das Fussballmanagementprogramm PERFORMANCE, das den Verbänden Mittel und Wissen für ein effizienteres und eigenständigeres Management liefert, das maßgeschneiderte Challenger-Programm für die ärmsten Verbände, das Win-Win-Programm zur Steigerung der Einnahmen der Verbände und das Connect-Programm zwecks weltweiter Registrierung aller Fussballanspruchsgruppen samt Spielern.

Dank dem finanziellen Erfolg der Weltmeisterschaft erhielten zudem alle Mitgliedsverbände und Konföderationen eine außerordentliche FAP-Zahlung von je USD 1,05 Millionen bzw. USD 7 Millionen, womit vor Ort weitere USD 261 Millionen in die Fussballförderung investiert werden. Alle Entwicklungsgelder unterliegen dem Allgemeinen Reglement für FIFA-Entwicklungsprogramme, das dank strengeren Kontroll- und Buchprüfungsvorschriften für eine bessere Verwaltung und ordnungsgemäße Nutzung der Mittel bürgt. 

Ein wesentlicher Teil der Einnahmen aus der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ ging zudem an die Hauptakteure: die teilnehmenden Mannschaften, die Vereine, die für die WM Spieler abgestellt haben, und das Gastgeberland. Die Rekordsumme von USD 476 Millionen wurde an die teilnehmenden Mannschaften (Preisgeld und Beitrag an die Vorbereitungskosten) und Vereine ausgeschüttet. Die Vereine profitierten zudem vom FIFA-Schutzprogramm für Klubs, das diese für Verletzungen ihrer Spieler bei internationalen A-Spielen entschädigt. USD 158 Millionen flossen über dieses Programm und das Programm zur Beteiligung der Klubs an den Gewinnen der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Brasilien 2014™ an Vereine, zumeist in Europa.

Den höheren Einnahmen standen auch höhere Kosten als budgetiert gegenüber. Insgesamt gab die FIFA für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2014™ über USD 2,2 Milliarden aus, z. B. USD 453 Millionen zur Deckung des gesamten Budgets des lokalen Organisationskomitees und USD 370 Millionen für die TV-Produktion, so dass die Fussballfans rund um die Welt einmal mehr in den Genuss erstklassiger Fussballbilder kamen.

Damit das Gastgeberland auch in den kommenden Jahren von der Weltmeisterschaft profitieren wird, bildete die FIFA zudem einen mit USD 100 Millionen dotierten Nachhaltigkeitsfonds, der Projekte in den Bereichen Fussballinfrastruktur, Jugend- und Frauenfussball, Gesundheit und Sozialwesen unterstützt.

Dank dem finanziellen Erfolg ihres wichtigsten Wettbewerbs konnte die FIFA ferner auch alle ihre anderen Turniere – Frauen-, Jugendfussball, Futsal und Beach-Soccer – finanzieren, die in der Regel keinen Gewinn abwerfen und damit auf die Einnahmen aus der WM angewiesen sind. In den letzten vier Jahren flossen insgesamt USD 505 Millionen in die übrigen Wettbewerbe der FIFA.

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