Pressemitteilung

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Über die FIFA

Arsène Wenger neuer FIFA-Direktor für globale Fussballförderung

FIFA President Gianni Infantino poses for a photo with Arsene Wenger

Arsène Wenger wurde heute am Sitz des Weltfussballverbands in Zürich von FIFA-Präsident Gianni Infantino als FIFA-Direktor für globale Fussballförderung vorgestellt.

Arsène Wenger wird in erster Linie dafür verantwortlich sein, die weltweite Förderung und Entwicklung des Männer- und Frauenfussballs zu beaufsichtigen und voranzutreiben. Zudem wird er als technischer Leiter fungieren, zum einen als Mitglied der Technik- und Fussball-Beratungsgremien des International Football Association Board (IFAB), die bei möglichen Änderungen an den Spielregeln am Prüfungs- und Entscheidungsprozess beteiligt sind, und zum anderen als Vorsitzender der technischen Studiengruppe der FIFA, die seit 1966 alle FIFA-Turniere technisch analysiert.

Als überaus renommierter Trainer wird er auch große Bedeutung auf die Trainerausbildung legen und maßgeblich an einem bald anlaufenden Programm mitarbeiten, das ehemalige Profispieler zu Führungskräften ausbilden will und sie nach ihrem Rücktritt bei ihrer weiteren Karriere entsprechend unterstützt. Damit soll das Gefälle zwischen Management- und Sportpositionen im Fussball verkleinert werden.

Arsène Wenger, der wegen seiner akribischen Spielvorbereitung auch Professor genannt wird, ist schon sein ganzes Leben mit dem Fussball verbunden. Nach seinem Rücktritt als Spieler fand er seine wahre Berufung als Trainer: zuerst in seiner Heimat Frankreich, wo er bei AS Monaco große Erfolge feierte, später in Japan beim Verein Nagoya Grampus Eight, mit dem er den Landespokal gewann, und schließlich in England, wo er in der Premier League zu einem der amtsältesten und bekanntesten Trainer avancierte und drei Meistertitel holte. Abseits des Rasen genießt er zudem großes Ansehen als TV-Spielanalyst.

Nach seiner Präsentation als FIFA-Direktor für globale Fussballförderung erklärte Arsène Wenger:

"Ich freue mich sehr auf diese überaus wichtige Aufgabe, weil ich den Fussball sehr gerne aus übergeordneter Warte analysiere und fest daran glaube, dass die FIFA als Weltfussballverband wirklich eine globale Mission hat. Die in den letzten Jahren entstandene neue FIFA ist voll auf den Sport fokussiert und fest entschlossen, den Fussball in seiner ganzen Vielfalt zu fördern. Ich kann dazu beitragen und werde mich mit voller Kraft dafür einsetzen."

Präsident Infantino sagte seinerseits:

"Mit seinem enormen Wissen und seiner riesigen Begeisterung für die verschiedenen Aspekte des Fussballs gehört Arsène Wenger zu den renommiertesten Persönlichkeiten im Fussball. Ich freue mich sehr, ihn im Team zu haben. Seit ich bei der FIFA bin, steht der Fussball bei uns im Zentrum, und wir versuchen, von denjenigen, die den Sport aus dem Effeff verstehen, zu lernen. Arsène engagiert sich mit seiner strategischen Vision, Kompetenz und Disziplin zeit seines Lebens für den Fussball. Mit seiner Verpflichtung bekräftigen wir unseren Willen, die FIFA zurück zum Fussball und den Fussball zurück zur FIFA zu bringen."