FIFA-Präsident

Gambia weitere Station des FIFA-Präsidenten und der FIFA-Generalsekretärin auf ihrer Reise durch Westafrika

(FIFA.com)
FIFA President Gianni Infantino in Gambia
© FIFA.com

FIFA-Präsident Gianni Infantino, FIFA-Generalsekretärin Fatma Samoura, Véron Mosengo-Omba als Entwicklungsleiter für Afrika und die Karibik sowie Vertreter der FIFA-Administration trafen heute in der gambischen Hauptstadt Banjul mit Vertretern des gambischen Fussballverbands (GFF), angeführt von dessen Präsidenten Lamin Kaba Bajo, zusammen.

Sie wurden dabei von einer Gruppe von gambischen Volkstänzern mit einer speziellen Diola-Darbietung fulminant und herzlich empfangen. Erste Station war die GFF-Zentrale in Banjul, wo Gianni Infantino mit vielen engagierten Angestellten sprach und deren Einsatz zur weiteren Förderung des Fussballs im Land lobte.

Nach der Besichtigung des nationalen Technik- und Trainingszentrums folgte ein Besuch im Fussballhotel, das dank Mitteln des FIFA-Forward-Programms komplett renoviert und modernisiert werden konnte und gerade das marokkanische U-23-Nationalteam und dessen Betreuerstab für ein zehntägiges Trainingslager beherbergte. Das Team freute sich sichtlich über den Besuch des FIFA-Präsidenten und machte von und mit diesem eifrig Fotos und Selfies. Eine Sitzung mit Vertretern verschiedener Fussball-Interessengruppen und eine Medienkonferenz vor lokalen und nationalen Medienvertretern bildeten den Abschluss.

Vor der Besichtigung der Sport- und Hotelanlage wurde die FIFA-Delegation im Präsidentenpalast vom gambischen Staatspräsidenten Adama Barrow und von mehreren Ministern und hochrangigen Beamten des Landes empfangen. Gianni Infantino und Adama Barrow waren sich dabei einig, dass im Land sowohl der Männer- als auch der Frauenfussball stärker gefördert und die Angebote auf Kinderstufe so verbessert werden müssten, dass sich mehr Kinder und Jugendliche auf allen Stufen am Fussball beteiligten.

"Der heutige Besuch des FIFA-Präsidenten ist für mein Land eine große Ehre", sagte Adama Barrow. "Er ist ein Vertrauensbeweis und eine grosse Motivation für uns. Wir werden alles daransetzen, den Fussball weiter zu fördern. Dazu benötigen wir finanzielle Mittel, die unserem kleinen Land leider fehlen. Wir bitten daher die FIFA, Gambia bei der Verbesserung der Fussballinfrastruktur und der Ausbildung von Fussballoffiziellen zu unterstützen.“ Im Weiteren lobte er das enorme Engagement und die Führungsqualitäten des GFF-Präsidenten.

Im Anschluss an den Empfang beim gambischen Staatspräsidenten erklärte Gianni Infantino: "Die heutige Sitzung mit Staatspräsident Barrow verlief überaus positiv. Ich freue mich sehr, dass er sich derart dafür einsetzt, dass sich mehr Mädchen und Jungen am Fussball beteiligen. Die FIFA wird sich an der Seite des GFF weiter für die Förderung des Fussballs in Gambia einsetzen und über ihr Forward-Programm die Verbesserung des Know-hows und der Infrastruktur im gambischen Fussball finanziell unterstützen. Sowohl das neue Gambia als auch die neue FIFA haben ein neues Kapitel aufgeschlagen, das für höchste Führungsstandards bürgt."

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