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Governance

FIFA-Disziplinarkommission sanktioniert palästinensischen Verbandspräsidenten 

(FIFA.com)
A FIFA sign at the entrance of its headquarters
© Getty Images

Pressemitteilung

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Die FIFA-Disziplinarkommission hat den Präsidenten des palästinensischen Fussballverbands (PFA), Jibril Rajoub, wegen Verstosses gegen Art. 53 (Aufforderung zu Gewalt oder Feindseligkeiten) des FIFA-Disziplinarreglements mit einer zwölfmonatigen Spielsperre und einer Geldstrafe von CHF 20 000 belegt, nachdem er in den Medien Fussballfans dazu aufgerufen hatte, den argentinischen Fussballverband anzugreifen sowie Trikots und Bilder von Lionel Messi zu verbrennen.

Rajoubs Aussagen erschienen im Vorfeld eines Freundschaftsspiels zwischen Israel und Argentinien, das am 9. Juni 2018 in Jerusalem stattfinden sollte, später aber abgesagt wurde. Die Disziplinarkommission beurteilte Rajoubs Aussagen als Aufforderung zu Gewalt und Feindseligkeiten und verhängte folglich die genannten Sanktionen.

Die zwölfmonatige Spielsperre gegen Jibril Rajoub umfasst ein Verbot, an jeglichem künftigen während dieses Zeitraums stattfindenden Spiel oder Wettbewerb teilzunehmen. Folglich darf Jibril Rajoub keine Fussballspiele oder Wettbewerbe in einer offiziellen Funktion besuchen, dies betrifft u. a. auch die Teilnahme an Medienveranstaltungen in Stadien oder in deren unmittelbarer Nähe an Spieltagen.

Die zwölfmonatige Sperre tritt heute in Kraft, nachdem Jibril Rajoub die Begründung des Entscheids mitgeteilt wurde.