Hoher Besuch für den Publizisten Günther Furrer: Am Montag, 26. November 2012, gratulierte ihm FIFA-Präsident Joseph S. Blatter persönlich zu seinem 90. Geburtstag. Blatter und Furrer pflegen seit Jahren eine enge Freundschaft. "Es war mir ein besonderes Bedürfnis, Günther Furrer persönlich die Glückwünsche zu überbringen. Es war ein emotionaler Moment für uns alle. Wir haben gemeinsam über die alten Zeiten geplaudert und unsere Erlebnisse rund um den Fussball Revue passieren lassen", schildert der FIFA-Präsident. 

Furrer arbeitete ein Jahrzehnt lang als Sportredakteur der "Neuen Zürcher Zeitung" und war Berichterstatter der FIFA Fussball-Weltmeisterschaften 1962, 1966 und 1970. Zudem war er drei Jahrzehnte lang als Pressechef des FC Zürich tätig.

Günther Furrer war aber vor allem ein langjähriger Mitarbeiter der FIFA. Als Autor zahlreicher Publikationen machte er sich in der Sportwelt schon bald einen Namen. Unvergessen bleiben seine Geschichten im Buch "Der verspielte Ball" und seine Erzählungen über den "FIFA-Sepp" in seinem jüngsten Werk "Im Rückspiegel – ein Leben mit dem Fussball". Dabei bereichert der 90-Jährige den geschichtlichen Abriss durch persönliche Episoden, die nicht nur vielfältig und nah am Spielfeldrand, sondern auch kritisch gefärbt sind. Es seien Geschichten, die sein Leben schrieben, sagt Furrer.

Der heute in Zürich wohnhafte Publizist verfügt noch stets über einen außerordentlich fundierten Fussball-Sachverstand. Nach dem Besuch der Handelsschule spielte er einst für den FC Zürich und trainierte Klubs wie den FC Winterthur und den FC Schaffhausen.