Das zehn Teams umfassende Teilnehmerfeld der 79. Auflage des Blue Stars/FIFA Youth Cup wurde bekanntgegeben. Der amtierende Titelträger Grasshopper Club steht bereits in den Startlöchern, um den Titel im heimischen Zürich zu verteidigen.

Das Turnier findet am 24. und 25. Mai statt, und außer den Grasshoppers waren auch der FC Blue Stars, der FC Zürich, West Ham United, der RSC Anderlecht und Benfica Lissabon bereits im letzten Jahr dabei. Hinzu kommen Independiente Santa Fe, der 1. FSV Mainz 05, Olympique Lyon und der FC St. Gallen.

Sieben Nationalitäten werden hier vertreten sein, und die englischen und belgischen Vertreter von West Ham und Anderlecht, denen letztes Jahr der Sprung aufs Treppchen gelang, werden bestrebt sein, es dieses Jahr noch besser zu machen.

Das Turnier ist seit der ersten Auflage im Jahr 1939 für Teams vom gesamten Erdball äußerst attraktiv. Ganz große Namen des Vereinsfussballs waren hier bereits vertreten. Die spanischen Spitzenklubs Real Madrid und FC Barcelona, ihre argentinischen Pendants CA River Plate und Boca Juniors, weitere europäische Schwergewichte wie Juventus Turin und Bayern München sowie Guangzhou Evergrande aus China haben allesamt schon an diesem Wettbewerb teilgenommen.

Manchester United ist mit 18 Titelgewinnen Rekordsieger des Einladungsturniers. Nur vier außereuropäische Teams konnten bislang triumphieren, das erste davon war der brasilianische Klub FC São Paulo im Jahr 1999. Die Brasilianer verteidigten den Titel ein Jahr später, und die Boca Juniors aus Argentinien können ebenfalls zwei Turniersiege für sich verbuchen. Grêmio Porto Alegre und Atlético Paranaense (beide Brasilien) gewannen den Wettbewerb je ein Mal.

Zahlreiche spätere Stars haben im Laufe der sagenumwobenen Turniergeschichte mit ihrer Anwesenheit geglänzt. Ehemalige Ikonen wie David Beckham, Pep Guardiola und Markus Babbel haben hier ebenso ihre ersten Schritte absolviert wie aktuelle Stars vom Format eines Nani, Kaká, Stephan Lichtsteiner und Admir Mehmedi.

Die aufstrebenden Talente der zehn aktuellen Jugendmannschaften werden zweifellos darauf hoffen, ihre Namen ebenfalls auf die Liste der berühmtesten ehemaligen Turnierteilnehmer setzen zu können.