Drei Wochen lang dauern die Aufbauarbeiten auf der Sportanlage Buchlern für den Blue Stars/FIFA Youth Cup insgesamt. In wenigen Tagen steht die 78. Auflage vor der Tür und ein Besuch vor Ort zeigt, dass die Vorbereitungen so gut wie abgeschlossen sind.

Als minutiös beschreibt Urs Eberle, Chef Infrastruktur, die Planung und die Koordination für den Aufbau von Zelten, Tribünen und Gehwegen. Da langjährige Partnerschaften mit Lieferanten bestehen, sind die Abläufe mittlerweile eingespielt. "Kontinuität in diesem Bereich ist Gold wert, da es die Aufbauarbeiten extrem erleichtert."

Eberle achtet auf zweckmäßige Einrichtungen und ein sauberes Turniergelände. So werden über viele Quadratmeter Bodenplatten verlegt, damit die Besucher bequem und ohne dreckiges Schuhwerk von Ort zu Ort gelangen. Sinnbild für die Sauberkeit der Buchlern seien die Toiletten - die Visitenkarte eines Events. "Bei unseren WC-Anlagen wähnt man sich in einem Fünf-Sterne-Hotel", schwärmt der Mann, der seit 20 Jahren für die Infrastruktur des Blue Stars/FIFA Youth Cup zuständig ist und bereits rund 30 Jahre im Organisationskomitee sitzt. 

Rasen schon zwei Wochen vorher gesperrt
Der Spielbetrieb verteilt sich im Normalfall auf zwei Fussballplätze – das erbaute Stadion mit Steh- und Sitzplätzen für 6.500 Zuschauern als erster sowie ein zweiter Platz. Bei schlechten Witterungsverhältnissen besteht dank einem zusätzlichen Feld die Möglichkeit, den Rasen im Stadion zu schonen und einige Spiele auf dem dritten Platz auszutragen. "Damit jeder Rasen in einem exzellenten Zustand ist, finden in den 14 Tagen vor dem Turnier keine Spiele mehr darauf statt."

Froh ist Eberle, der den Blue Stars/FIFA Youth Cup von Jahr zu Jahr besser machen möchte, auch um den im 2015 realisierten Umbau des Garderobentraktes. Mehr Platz in den Gängen, größere Garderoben inklusive Schränke – einfach komfortabler sei es geworden. "Als Service unsererseits stellen wir den sechs ausländischen Mannschaften dieses Jahr erstmals Massagetische zur Verfügung, da deren Transport per Flugzeug aufgrund des Gewichts erhebliche Kosten verursacht."

Die Stars treffen, den Schiedsrichter mimen
Im speziell für Besucher konzipierten Eventbereich streicht Eberle drei Stände heraus, die es in sich haben werden: Die FIFA liefert einen Vorgeschmack auf ihr kürzlich eröffnetes Museum in Zürich, im Interviewzelt von Radio Zürisee laden verschiedene GC- sowie FCZ-Profis zur Autogrammstunde, und bei den Schiedsrichtern darf sich für einmal der Fan in die Rolle der Unparteiischen hineinfühlen, indem an Computern verschiedene Spielszenen beurteilt werden müssen. "Da überall Wettbewerbe mit tollen Preisen warten, lohnt sich der Besuch des Eventbereichs auf jeden Fall", gibt Eberle den Zuschauerinnen und Zuschauern eine Empfehlung ab. Ein zweistöckiges Zelt, das im Erdgeschoss ein öffentliches Restaurant mit Barbetrieb sowie im Obergeschoss einen Gästebereich beinhaltet, und insgesamt sieben Verpflegungsstände sorgen für das leibliche Wohl der Fussballfans.

Die Quartierbewohner ins eigene Team holen
Damit nicht nur jene Leute, die den Blue Stars/FIFA Youth Cup besuchen kommen, Freude haben, sondern auch die Anwohner des Turniergeländes, versucht das Organisationskomitee mit ihnen im Einklang zu stehen. "Wir informieren die Quartierbewohner vorab über unsere Bauvorhaben und bieten Einsprachemöglichkeiten an." Der Schutz der Anwohner sei oberstes Gebot. Wenn also Urs Eberle davon erzählt, wie die umliegende Bevölkerung ihr Lob für den Blue Stars/FIFA Youth Cup samt dessen Abwicklung ausspreche, dann glauben wir ihm sofort. Ein weiteres Qualitätsmerkmal des prestigeträchtigen Juniorenturniers.