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Blue Stars/FIFA Youth Cup

Das Turnier der Stars von morgen

(FIFA.com)
Final FC Zuerich (re) vs. Botafogo FR at the 75th edition of the Blue Stars/FIFA Youth Cup
© Foto-net

Aus Anlass der 76. Auflage des Juniorenturniers Blue Stars/FIFA Youth Cup, die am 28. und 29. Mai 2014 in Zürich über die Bühne gehen wird, wirft FIFA.com einen Blick auf die vergangenen 75 Jahre des traditionellen Nachwuchsturniers.

Erfahren Sie, welche Klubs das Turnier geprägt haben und lernen Sie einige Mannschaften kennen, von denen Sie vielleicht noch nie gehört haben.

Manchester United nach Titeln klar vorn
Ehre, wem Ehre gebührt. Manchester United hat bei dem Zürcher Turnier mit Abstand die meisten Titel eingefahren. Seit der ersten Auflage 1939 gingen die Red Devils nicht weniger als 18 Mal als Sieger aus dem Nachwuchswettbewerb hervor, davon vier Mal in Serie (1959 bis 1962). Überdies konnten die Junioren von Manchester United das Turnier 1968 und 1969, 1975 und 1976, 1978 und 1979, 1981 und 1982 sowie 2004 und 2005 jeweils zwei Mal in Folge für sich entscheiden. Von 1982 bis 2004 hatte Manchester United nicht am Turnier teilgenommen.

Weit dahinter folgt der Vorjahresfinalist Grasshopper-Club Zürich mit bislang sechs Turniersiegen, die sich über den gesamten Zeitraum seit der Einführung des Turniers erstrecken. Denn der Zürcher Traditionsklub sicherte sich bei der Premiere im Jahr 1939 als erster die Trophäe. Sein letzter Triumph datiert aus dem Jahr 2006.

Starke einheimische Präsenz auf den Plätzen
Was die Bilanz der schweizerischen Klubs anbelangt, so führt der GCZ dort vor Stadtrivale und Titelverteidiger FC Zürich, der fünf Turniersiege (1946, 1949, 2008, 2012, 2013) vorweisen kann. Dahinter liegt der Klub FC Young Fellows Zürich, der das Turnier drei Mal (1941, 1942 und 1953) gewinnen konnte. Allerdings gab der Klub als solcher 1992 seine Existenz auf. Der FC Basel war bislang zwei Mal (1997 und 2009) erfolgreich.

Weitere Turniersieger aus der Schweiz waren mit dem FC Oerlikon (1945) und dem FC Winterthur (1940) zwei kleinere Vereine, die bis dahin international kaum oder gar nicht in Erscheinung getreten waren!

Barça zweitbeste ausländische Mannschaft
Unter den ausländischen Gewinnern des Turniers gibt es ebenfalls keinen Klub, der auch nur annähernd an die 18 Titel von Manchester United herankommt. Hinter dem FC Barcelona, der das Turnier drei Mal hintereinander (1993, 1994 und 1995) gewann, folgt eine ganze Reihe namhafter Klubs mit jeweils zwei Turniersiegen: Boca Juniors (2002, 2010), Spartak Moskau (1991, 1992), AC Mailand (1958, 1977), FC Arsenal (1963, 1964), FC São Paulo (1999, 2000), AS Rom (1980, 2003) und Austria Wien (1947, 1948).

Teilnehmer überwiegend aus der Schweiz
Im Teilnehmerfeld des Turniers finden sich naturgemäß mehr Klubs aus der Schweiz als aus anderen Ländern. Bislang waren nicht weniger als 71 schweizerische Teams am Start, davon auch einige echte Underdogs wie Nordstern Basel, FC Töss, SC Wipkingen, CS Chênois, FC Solothurn, FC Seefeld und zahlreiche mehr.

Exoten aus aller Welt
Einer der Besonderheiten des Turniers ist die Präsenz von Klubs, die aus nahezu allen Ecken der Welt nach Zürich anreisen. Und das bereits seit seiner Erstauflage. Dies führte dazu, dass neben den Mannschaften großer Traditionsvereine auch immer wieder ein paar höchst exotisch anmutende Teams am Turnier teilnahmen. Zu Letzteren gehörten zum Beispiel die chinesische Mannschaft des FC Guoan Peking, Nyköbing aus Dänemark, FK Flamurtari aus dem Kosovo, FK Vestfold aus Norwegen, Hapoel Ramat Gan aus Israel, FK Radnicki Kragujevac aus Serbien und WYNRS New Zealand aus Neuseeland.

Seltene Namen von Klubs aus großen Ländern
Selbst aus den großen Fussballnationen kamen mitunter Mannschaften mit merkwürdigen beziehungsweise außerhalb dieser Länder seltsam klingenden Klubnamen. Während Deutschland schon durch den FC Konstanz und Spandau Berlin vertreten war, kamen aus Italien der AC Mantova, Fedit Rom, US Alessandria, Virtus Bolzano und US Triest nach Zürich.

Und aus Straßburg nahmen bislang gleich drei Klubs an dem Turnier teil: AS Strasbourg, Auswahl Strasbourg und Racing Strasbourg.

Ebenfalls der Kategorie der Exoten zuordnen lässt sich das brasilianische Team von SER Caxias do Sul oder die belgische Mannschaft von Daring Brüssel. Bisheriger Spitzenreiter im Bereich der exotischen Namen ist der FC Mysterious Dwarfs (Mysteriöse Zwerge) aus Ghana. Im vergangenen Jahr war es mit dem TP Mazembe, dessen vollständiger Klubname Tout Puissant (Allmächtiger) Mazembe Englebert lautet, ein großer Klub aus der DR Kongo sein, der diesbezüglich allen anderen Namen den Rang ablief! Die Afrikaner landeten am Ende auf Rang vier.

Wenn Sie mehr über die bisherigen Turnierauflagen wissen möchten, können Sie dies in folgenden Unterrubriken nachlesen:

Alle teilnehmenden Klubs seit 1939
Alle Platzierungen seit 1939
Stars beim Blue Stars/FIFA Youth Cup

Blue Stars/FIFA Youth Cup

Das Turnier der Stars von morgen

(FIFA.com)
Final FC Zuerich (re) vs. Botafogo FR at the 75th edition of the Blue Stars/FIFA Youth Cup
© Foto-net

Aus Anlass der 76. Auflage des Juniorenturniers Blue Stars/FIFA Youth Cup, die am 28. und 29. Mai 2014 in Zürich über die Bühne gehen wird, wirft FIFA.com einen Blick auf die vergangenen 75 Jahre des traditionellen Nachwuchsturniers.

Erfahren Sie, welche Klubs das Turnier geprägt haben und lernen Sie einige Mannschaften kennen, von denen Sie vielleicht noch nie gehört haben.

Manchester United nach Titeln klar vorn
Ehre, wem Ehre gebührt. Manchester United hat bei dem Zürcher Turnier mit Abstand die meisten Titel eingefahren. Seit der ersten Auflage 1939 gingen die Red Devils nicht weniger als 18 Mal als Sieger aus dem Nachwuchswettbewerb hervor, davon vier Mal in Serie (1959 bis 1962). Überdies konnten die Junioren von Manchester United das Turnier 1968 und 1969, 1975 und 1976, 1978 und 1979, 1981 und 1982 sowie 2004 und 2005 jeweils zwei Mal in Folge für sich entscheiden. Von 1982 bis 2004 hatte Manchester United nicht am Turnier teilgenommen.

Weit dahinter folgt der Vorjahresfinalist Grasshopper-Club Zürich mit bislang sechs Turniersiegen, die sich über den gesamten Zeitraum seit der Einführung des Turniers erstrecken. Denn der Zürcher Traditionsklub sicherte sich bei der Premiere im Jahr 1939 als erster die Trophäe. Sein letzter Triumph datiert aus dem Jahr 2006.

Starke einheimische Präsenz auf den Plätzen
Was die Bilanz der schweizerischen Klubs anbelangt, so führt der GCZ dort vor Stadtrivale und Titelverteidiger FC Zürich, der fünf Turniersiege (1946, 1949, 2008, 2012, 2013) vorweisen kann. Dahinter liegt der Klub FC Young Fellows Zürich, der das Turnier drei Mal (1941, 1942 und 1953) gewinnen konnte. Allerdings gab der Klub als solcher 1992 seine Existenz auf. Der FC Basel war bislang zwei Mal (1997 und 2009) erfolgreich.

Weitere Turniersieger aus der Schweiz waren mit dem FC Oerlikon (1945) und dem FC Winterthur (1940) zwei kleinere Vereine, die bis dahin international kaum oder gar nicht in Erscheinung getreten waren!

Barça zweitbeste ausländische Mannschaft
Unter den ausländischen Gewinnern des Turniers gibt es ebenfalls keinen Klub, der auch nur annähernd an die 18 Titel von Manchester United herankommt. Hinter dem FC Barcelona, der das Turnier drei Mal hintereinander (1993, 1994 und 1995) gewann, folgt eine ganze Reihe namhafter Klubs mit jeweils zwei Turniersiegen: Boca Juniors (2002, 2010), Spartak Moskau (1991, 1992), AC Mailand (1958, 1977), FC Arsenal (1963, 1964), FC São Paulo (1999, 2000), AS Rom (1980, 2003) und Austria Wien (1947, 1948).

Teilnehmer überwiegend aus der Schweiz
Im Teilnehmerfeld des Turniers finden sich naturgemäß mehr Klubs aus der Schweiz als aus anderen Ländern. Bislang waren nicht weniger als 71 schweizerische Teams am Start, davon auch einige echte Underdogs wie Nordstern Basel, FC Töss, SC Wipkingen, CS Chênois, FC Solothurn, FC Seefeld und zahlreiche mehr.

Exoten aus aller Welt
Einer der Besonderheiten des Turniers ist die Präsenz von Klubs, die aus nahezu allen Ecken der Welt nach Zürich anreisen. Und das bereits seit seiner Erstauflage. Dies führte dazu, dass neben den Mannschaften großer Traditionsvereine auch immer wieder ein paar höchst exotisch anmutende Teams am Turnier teilnahmen. Zu Letzteren gehörten zum Beispiel die chinesische Mannschaft des FC Guoan Peking, Nyköbing aus Dänemark, FK Flamurtari aus dem Kosovo, FK Vestfold aus Norwegen, Hapoel Ramat Gan aus Israel, FK Radnicki Kragujevac aus Serbien und WYNRS New Zealand aus Neuseeland.

Seltene Namen von Klubs aus großen Ländern
Selbst aus den großen Fussballnationen kamen mitunter Mannschaften mit merkwürdigen beziehungsweise außerhalb dieser Länder seltsam klingenden Klubnamen. Während Deutschland schon durch den FC Konstanz und Spandau Berlin vertreten war, kamen aus Italien der AC Mantova, Fedit Rom, US Alessandria, Virtus Bolzano und US Triest nach Zürich.

Und aus Straßburg nahmen bislang gleich drei Klubs an dem Turnier teil: AS Strasbourg, Auswahl Strasbourg und Racing Strasbourg.

Ebenfalls der Kategorie der Exoten zuordnen lässt sich das brasilianische Team von SER Caxias do Sul oder die belgische Mannschaft von Daring Brüssel. Bisheriger Spitzenreiter im Bereich der exotischen Namen ist der FC Mysterious Dwarfs (Mysteriöse Zwerge) aus Ghana. Im vergangenen Jahr war es mit dem TP Mazembe, dessen vollständiger Klubname Tout Puissant (Allmächtiger) Mazembe Englebert lautet, ein großer Klub aus der DR Kongo sein, der diesbezüglich allen anderen Namen den Rang ablief! Die Afrikaner landeten am Ende auf Rang vier.

Wenn Sie mehr über die bisherigen Turnierauflagen wissen möchten, können Sie dies in folgenden Unterrubriken nachlesen:

Alle teilnehmenden Klubs seit 1939
Alle Platzierungen seit 1939
Stars beim Blue Stars/FIFA Youth Cup