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Blue Stars/FIFA Youth Cup

Benaglio: "Blue Stars war das Highlight der Saison"

(FIFA.com)
Wolfsburg's Swiss goalkeeper Diego Benaglio reacts
© AFP

Wenn in wenigen Wochen Nachwuchskicker zum 76. Mal den Blue Stars/FIFA Youth Cup austragen, treten sie wahrlich in große Fußstapfen. Zahlreiche Stars des runden Leders haben in der Vergangenheit in Zürich ihre ersten internationalen Erfahrungen auf Klubebene gemacht.

Einer von ihnen ist der aktuelle Nationaltorhüter der Schweiz, Diego Benaglio. Dreimal war der 29-Jährige auf der Sportanlage Buchlern mit dem Grasshopper Club Zürich im Einsatz (2000-02). "Ich habe nur gute Erinnerungen daran. Das Turnier war damals so etwas wie das Highlight der Saison für uns. Wenn es die Zeit zulässt, bin ich heute noch gerne als Zuschauer dabei", so Benaglio im exklusiven Interview mit FIFA.com.

"Für uns war es natürlich super, ein so großes und auch bedeutendes Nachwuchsturnier in unserer Heimatstadt zu haben. Ich glaube, das hat es für uns noch etwas spezieller gemacht. Das Turnier ist hervorragend organisiert und lässt keine Wünsche offen." 

Nummer eins im Verein und der Nationalmannschaft
Kein Sieg, aber immerhin eine Finalteilnahme sprang dabei für Benaglio und die Hoppers heraus (2001). "An einzelne Spieler kann ich mich zwar nicht erinnern, aber ich weiß noch, dass Gremio damals im Finale für uns eine Nummer zu groß war."

Benaglio hat den Blue Stars/FIFA Youth Cup wahrlich als Sprungbrett genutzt. Nur wenige Monate nach seiner dritten Teilnahme 2002 wagte er den Sprung von seinem Geburtsort zum Bundesligisten VfB Stuttgart, wo er allerdings nur bei den Amateuren zum Zuge kam und nach drei Jahren nach Portugal zu Nacional Funchal flüchtete. Doch das deutsche Oberhaus hatte es ihm offenbar angetan und so kehrte er 2008 zurück in das Nachbarland seiner Heimat. Beim VfL Wolfsburg avancierte er nicht nur zum Leistungsträger und Kapitän, sondern stieg auch in der Nationalmannschaft zur Nummer eins auf.

Trotz seiner bisher erfolgreichen Karriere mit einer WM- und Olympia-Teilnahme sowie einem deutschen Meistertitel weiß der Fan des Monumentalfilms "Gladiator", dass er seinen Erfolg auch solchen Nachwuchsturnieren wie dem FIFA Youth Cup zu verdanken hat. "Das Turnier ist sicherlich ein sehr gutes Schaufenster, keine Frage. Das Wichtigste war für mich aber, zu sehen, dass wir auch mit Spielern in unserem Alter von großen internationalen Vereinen mithalten konnten. Diese Erfahrung war für mich sehr wertvoll." 

Schritt für Schritt nach Brasilien
Mit inzwischen 30 Jahren kann Benaglio auf wahrlich viele Erfahrungen zurückgreifen. In wenigen Wochen wird er in Brasilien seine zweite FIFA Fussball-Weltmeisterschaft bestreiten.  2010 hatte er maßgeblichen Anteil daran, dass die Schweizer zum Auftakt dem späteren Weltmeister Spanien die einzigen Niederlage des Turniers (0:1) zufügten. Ob er anschließend mit 30 Jahren in Fussball-Rente geht, lässt er offen. "Solange es mir Spaß macht und ich mich fit fühle, werde ich auch spielen."

Ein großartiges Sprungbrett
Die Teilnehmer und Zuschauer des Blue Stars/FIFA Youth Cups dürften sich jedenfalls immer freuen, wenn Benaglio zu einer Stippvisite vorbeischaut – ob als aktiver Fussballer oder als Ex-Profi.

Für die Nachwuchskicker dürfte dies so oder so ein Ansporn sein, denn Benaglio ist nur einer von vielen Beispielen, die gezeigt haben, dass das Nachwuchsturnier ein großartiges Sprungbrett für eine glänzende Fussballerkarriere sein kann.

Blue Stars/FIFA Youth Cup

Benaglio: "Blue Stars war das Highlight der Saison"

(FIFA.com)
Wolfsburg's Swiss goalkeeper Diego Benaglio reacts
© AFP

Wenn in wenigen Wochen Nachwuchskicker zum 76. Mal den Blue Stars/FIFA Youth Cup austragen, treten sie wahrlich in große Fußstapfen. Zahlreiche Stars des runden Leders haben in der Vergangenheit in Zürich ihre ersten internationalen Erfahrungen auf Klubebene gemacht.

Einer von ihnen ist der aktuelle Nationaltorhüter der Schweiz, Diego Benaglio. Dreimal war der 29-Jährige auf der Sportanlage Buchlern mit dem Grasshopper Club Zürich im Einsatz (2000-02). "Ich habe nur gute Erinnerungen daran. Das Turnier war damals so etwas wie das Highlight der Saison für uns. Wenn es die Zeit zulässt, bin ich heute noch gerne als Zuschauer dabei", so Benaglio im exklusiven Interview mit FIFA.com.

"Für uns war es natürlich super, ein so großes und auch bedeutendes Nachwuchsturnier in unserer Heimatstadt zu haben. Ich glaube, das hat es für uns noch etwas spezieller gemacht. Das Turnier ist hervorragend organisiert und lässt keine Wünsche offen." 

Nummer eins im Verein und der Nationalmannschaft
Kein Sieg, aber immerhin eine Finalteilnahme sprang dabei für Benaglio und die Hoppers heraus (2001). "An einzelne Spieler kann ich mich zwar nicht erinnern, aber ich weiß noch, dass Gremio damals im Finale für uns eine Nummer zu groß war."

Benaglio hat den Blue Stars/FIFA Youth Cup wahrlich als Sprungbrett genutzt. Nur wenige Monate nach seiner dritten Teilnahme 2002 wagte er den Sprung von seinem Geburtsort zum Bundesligisten VfB Stuttgart, wo er allerdings nur bei den Amateuren zum Zuge kam und nach drei Jahren nach Portugal zu Nacional Funchal flüchtete. Doch das deutsche Oberhaus hatte es ihm offenbar angetan und so kehrte er 2008 zurück in das Nachbarland seiner Heimat. Beim VfL Wolfsburg avancierte er nicht nur zum Leistungsträger und Kapitän, sondern stieg auch in der Nationalmannschaft zur Nummer eins auf.

Trotz seiner bisher erfolgreichen Karriere mit einer WM- und Olympia-Teilnahme sowie einem deutschen Meistertitel weiß der Fan des Monumentalfilms "Gladiator", dass er seinen Erfolg auch solchen Nachwuchsturnieren wie dem FIFA Youth Cup zu verdanken hat. "Das Turnier ist sicherlich ein sehr gutes Schaufenster, keine Frage. Das Wichtigste war für mich aber, zu sehen, dass wir auch mit Spielern in unserem Alter von großen internationalen Vereinen mithalten konnten. Diese Erfahrung war für mich sehr wertvoll." 

Schritt für Schritt nach Brasilien
Mit inzwischen 30 Jahren kann Benaglio auf wahrlich viele Erfahrungen zurückgreifen. In wenigen Wochen wird er in Brasilien seine zweite FIFA Fussball-Weltmeisterschaft bestreiten.  2010 hatte er maßgeblichen Anteil daran, dass die Schweizer zum Auftakt dem späteren Weltmeister Spanien die einzigen Niederlage des Turniers (0:1) zufügten. Ob er anschließend mit 30 Jahren in Fussball-Rente geht, lässt er offen. "Solange es mir Spaß macht und ich mich fit fühle, werde ich auch spielen."

Ein großartiges Sprungbrett
Die Teilnehmer und Zuschauer des Blue Stars/FIFA Youth Cups dürften sich jedenfalls immer freuen, wenn Benaglio zu einer Stippvisite vorbeischaut – ob als aktiver Fussballer oder als Ex-Profi.

Für die Nachwuchskicker dürfte dies so oder so ein Ansporn sein, denn Benaglio ist nur einer von vielen Beispielen, die gezeigt haben, dass das Nachwuchsturnier ein großartiges Sprungbrett für eine glänzende Fussballerkarriere sein kann.