Japan erstmals in den Top 3
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149 Partien sind seit der letzten Ausgabe der FIFA/Coca-Cola-Frauenweltrangliste ausgetragen worden, davon alleine 66 im Rahmen der Qualifikation für die UEFA-Frauen-Europameisterschaft 2013. Die USA führen weiterhin die Tabelle an, spüren aber den Atem Deutschlands im Nacken, das mit lediglich fünf Punkten Rückstand weiterhin Platz zwei belegt. Neu auf Platz drei klassiert ist Weltmeister Japan, der sich über die beste Klassierung seit Bestehen der Weltrangliste freuen darf. Die Nadeshiko profitierte von den durchzogenen Leistungen Brasiliens. Zwei Unentschieden gegen Kanada (7, plus 2), dürftige Siege gegen Mexiko (21, plus 1) und Costa Rica (41, plus 3) und schließlich eine Niederlage gegen Dänemark (12, plus 2) bescherten den Brasilianerinnen einen Verlust von 28 Punkten und den Abstieg auf Platz vier. Seit Juni 2008 ist Brasilien erstmals aus den Top 3 gefallen.

Deutliche Spuren hinterließ auch die 1:3-Auswärtsniederlage des ehemaligen Weltmeisters Norwegen (12, unverändert) gegen Nordirland (54, plus 10) in der Europameisterschaftsqualifikation. Während Norwegen zusammen mit Dänemark unverändert auf dem zwölften Platz liegt, tat Nordirland einen Sprung auf Rang 54 und erreichte somit seine höchste Rangierung seit Einführung der Frauenweltrangliste 2003.

Auch Spanien vermochte sich dank guter Leistungen in der Qualifikation zur EURO zu verbessern und steht auf Kosten Chinas, dessen Abstieg auch im Dezember anhält, neu auf Rang 17. Neben Spanien erreichten außerdem mehrere Teams ihre beste Rangierung überhaupt. Es sind dies: Mexiko (21, plus 1), Schottland (22, plus 1), Kolumbien (28, plus 1), Belarus (37, plus 1), Wales (46, plus 1), Papua-Neuguinea (52, plus 1), Nordirland (54, plus 10) und Kamerun (61, plus 5). In der aktuellen Frauenweltrangliste sind 135 Länder platziert, die höchste Anzahl seit Dezember 2007, als mit 150 rangierten Teams ein Rekord erreicht wurde.

Die nächste FIFA/Coca-Cola-Frauenweltrangliste erscheint am 16. März 2012.