Eigentlich ist Fussball ein ganz simples Spiel: Es gewinnt die Mannschaft, die die meisten Tore erzielt. Und doch gibt es jede Woche, in jeder Liga und bei jedem einzelnen Spiel verblüffende statistische Details, die das schönste aller Spiele zu einem fantastischen Spektakel machen.

Daher wirft FIFA.com wöchentlich einen Blick auf die Zahlen, die sich hinter den Ergebnissen verbergen, und nimmt die größten Gewinner und Verlierer der vergangenen Woche eingehend unter die Lupe. In dieser Woche blicken wir zurück auf die torreiche FIFA Beach-Soccer-Weltmeisterschaft und betrachten außerdem einige Entwicklungen in England, Brasilien, Trinidad und Tobago sowie Australien.

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Tore und damit ein Schnitt von 8,09 Treffern pro Spiel dürften ein Grund sein, warum sich in Marseille in den vergangenen vierzehn Tagen alles um Beach Soccer drehte. Obwohl die Gastgebermannschaft von Trainer Eric Cantona im eigenen Sand nicht überzeugen konnte, riss es die Zuschauer bei den spannenden Partien regelmäßig von den Sitzen. Während eigentlich Improvisation und Unvorhersehbarkeit zu den wichtigsten Eigenschaften dieser aufstrebenden Sportart gehören, dominierten am Ende doch wieder zwei altbekannte Namen: Brasilien gewann den Titel (zum dritten Mal in Folge) und der Portugiese Madjer mit 13 Toren den Goldenen Schuh von adidas (zum dritten Mal in vier Turnieren).

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Millionen Euro wurden bislang insgesamt für Transfers des irischen Nationalmannschaftskapitäns Robbie Keane gezahlt. Diese unglaubliche Summe, an der die umgerechnet 16 Mio. EUR maßgeblichen Anteil haben, durch die Keane gerade zum zweitteuersten Neuzugang in der Geschichte der Reds hinter Fernando Torres wurde, kam bei den Transfers zwischen Wolverhampton Wanderers, Coventry City, Inter Mailand, Leeds United, Tottenham und nun Liverpool zusammen. Der 28-jährige Offensiv-Allrounder, der es in seinen 254 Spielen für Tottenham in den vergangenen sechs Jahren auf 107 Treffer brachte, und der gleichzeitig mit 33 Toren in 81 Länderspielen Irlands erfolgreichster Torjäger ist, wird an der Anfield Road das Trikot mit der Rückennummer sieben tragen, das vor ihm bereits Fussballgrößen wie Kenny Dalglish und Kevin Keegan überstreiften.

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Tore in fünf Spielen bei nur zwei Gegentoren machen deutlich, warum die USA als hoher Favorit in die erste Auflage der FIFA U-17-Frauen-Weltmeisterschaft starten werden. Diese beeindruckende Leistung schafften die jungen Amerikanerinnen in der vergangenen Woche im Rahmen der letzten Phase der CONCACAF-U-17-Meisterschaft in Trinidad und Tobago, wo sich die Schützlinge von Kazbek Tambi gemeinsam mit Costa Rica und Kanada für Neuseeland 2008 qualifizierten. Die Überlegenheit der Mannschaft von Tambi war derart groß, dass selbst die Ticos - die sich als zweitplatziertes Team der Konföderation erstmals für die Endrunde eines FIFA-Frauenturniers qualifizieren konnten - in ihren zwei Partien gegen die U.S.-Amerikanerinnen nicht weniger als zehn Treffer hinnehmen mussten. Kann es den USA gelingen, nachdem sie bereits die Erstauflagen der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft und der FIFA U-19-Frauen-Weltmeisterschaft (heute U-20) und auch das erste Frauenfussballturnier bei Olympischen Spielen gewonnen haben, nun auch beim vierten neuen Turnier den ersten Titel zu holen?

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Treffer, drei davon beim 5:2-Sieg gegen Vasco da Gama am Sonntag, haben dafür gesorgt, dass Kleber Pereira von Santos gemeinsam mit Alex Mineiro von Palmeiras an der Spitze der Brasileiro-Torjäger liegt. Dennoch rangiert der Ex-Klub von Pelé weiterhin im Tabellenkeller und hat als Drittletzter nur einen einzigen Punkt Vorsprung vor Schlusslicht Ipatinga. Kein Grund zum Jubeln also für den ehemaligen Star von Tigres, Club América und Necaxa, der in gut zwei Wochen 33 Jahre alt wird. Allerdings war Kleber Pareira in der vergangenen Woche nicht der einzige Schütze eines Hattricks in Brasilien. Drei Tage zuvor hatten bereits Reinaldo und Edixon Perea - Mannschaftskameraden bei Grêmio Porto Alegre - mit je drei Toren zum 7:1-Kantersieg bei Figueirense beigetragen. Reinaldo schaffte seinen Hattrick gar innerhalb von 14 Minuten.

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Mannschaften bildeten bislang die australische A-League, in der Saison 2009/2010 sollen es zehn werden. Ein neuer Klub aus dem Norden von Queensland wurde am Donnerstag vom australischen Verband als vorläufiges neues Mitglied der Eliteliga des Landes zugelassen. Der Klub, der in der Stadt Townsville angesiedelt ist, wird voraussichtlich unter dem Namen North Queensland Thunder antreten und seine Heimspiele im Dairy Farmers Stadium austragen, das 27.000 Zuschauern Platz bietet. Ein weiteres Team aus Queensland, nämlich Gold Coast United, ist mit seinen Anstrengungen, Vollmitglied der A-League zu werden, bereits einige Schritte weiter. Die australische Liga setzt damit ihre Erfolgsgeschichte fort, die mit der Gründung im Jahr 2005 begann.