Im wöchentlichen Blick auf die interessantesten Zahlen aus der Welt des Fussballs widmet sich FIFA.com dieses Mal den Erfolgen von Sergio Canales, Shane Smeltz, Mali und dem AC Mailand.

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Jahre und 327 Tage war Sergio Canales von Racing Santander am Samstag alt und damit der jüngste Torschütze der Woche. Die Entdeckung der laufenden Saison in der spanischen Liga erzielte beim überraschenden 2:1-Auswärtssieg in Sevilla beide Tore für Racing Santander. Selbst die Sevillistas applaudierten dem Youngster angesichts dieser herausragenden Leistung. Von seinem Trainer wurde Canales schon mit dem jungen Rafael van der Vaart verglichen. Sein Vertrag läuft zum Saisonende aus und es scheint durchaus möglich, dass er in der nächsten Saison für den FC Sevilla aufläuft, nachdem er in der vergangenen Woche Gespräche über einen möglichen Wechsel führte. Canales spielte in dieser Saison erst drei Mal von Beginn an, trug sich allerdings bereits vier Mal in die Torschützenliste ein. Kein Wunder also, dass die europäischen Spitzenklubs das junge Talent genau im Auge behalten.

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Tore hat Shane Smeltz in den letzen fünf Spielen erzielt und damit seine Position an der Spitze der Torjägerliste der australischen A-League weiter gefestigt. Der Star von Gold Coast United brachte es in den bisherigen 19 Spielen auf ebenso viele Treffer und hat damit den früheren Rekord von zwölf Saisontreffern weit hinter sich gelassen. Diesen Rekord hatte Smeltz in der vergangenen Saison selbst erreicht und damit die von Joel Griffiths im Jahr zuvor aufgestellte Bestmarke eingestellt. Der neuseeländische Nationalspieler liegt in der Torjägerliste der laufenden Saison sieben Treffer vor seinem nächsten Verfolger Sergio van Dijk. Insgesamt hat er es in den A-League im Laufe seiner Karriere bereits auf 40 Tore gebracht. Damit fehlen ihm nur noch sechs Treffer, um den Rekord von Archie Thompson als bester Torschütze aller Zeiten einzustellen.

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der 9 für das Wochenende angesetzten Spiele in der englischen Premier League mussten aufgrund der derzeit herrschenden winterlichen Wetterbedingungen abgesagt werden. Einzig die Partien zwischen dem FC Arsenal und dem FC Everton (2:2) sowie zwischen Birmingham City und Manchester United (1:1) konnten stattfinden. Das restliche Programm fiel dem Schnee und den eisigen Temperaturen zum Opfer. Auch in Schottland, wo es ebenfalls keine Winterpause gibt, fielen zehn der 16 angesetzten Partien im Pokalwettbewerb dem Wetter zum Opfer.

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Tore betrug der Rückstand Malis nach 79 Minuten des Eröffnungsspiels des CAF Afrikanischen Nationen-Pokals 2010 gegen Gastgeber Angola. Da wäre es nur allzu verständlich gewesen, wenn sich das Team aus Mali in die Niederlage gefügt hätte. Doch den Adlern gelang eine der unglaublichsten Aufholjagden, die man je bei einem großen internationalen Turnier gesehen hat. Sie erzielten tatsächlich noch vier Tore – zwei davon in der Nachspielzeit – und holten damit noch ein nicht mehr für möglich gehaltenes Unentschieden. Seit dem 4:4 im Spiel um Platz drei zwischen Burkina Faso und der Demokratischen Republik Kongo bei der Turnierauflage von 1998 hatte es beim Afrikanischen Nationen-Pokal nicht mehr so viele Tore in einem Spiel gegeben. In der torreichsten Begegnung in der Geschichte des Turniers fiel noch ein Treffer mehr, nämlich beim 6:3-Sieg Ägyptens gegen Nigeria 1963.

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Tore erzielte der AC Mailand am Sonntag bei Juventus Turin und fügte den Gastgebern damit die höchste Heimniederlage der letzten 13 Jahre zu. Die letzte Mannschaft, die bei dem Turiner Spitzenklub einen derart hohen Sieg landen konnte, war Udinese Calcio, das am 13. April 1997 ebenfalls mit 3:0 gegen den damaligen Europapokalsieger triumphierte. Juve hat in der gesamten Vereinsgeschichte erst 15 Heimniederlagen mit drei oder mehr Toren erlitten. Die höchste Heimpleite war ein 1:7 am 5. Februar 1950 gegen den AC Mailand. Die Rossoneri ihrerseits hoffen, dass dieser Erfolg ein gutes Omen für den Ausgang der Saison ist. Denn in der Saison 2003/04, als den Mailändern letztmals ein Sieg in Turin gelungen war, holte die Mannschaft am Ende auch den Scudetto.