Zwei Monate vor Beginn des Olympischen Fussballturniers, 2008 der klare Saisonhöhepunkt im Kalender der weltbesten Frauenteams, liegen die sechs meistgenannten Medaillenanwärter unverändert an der Spitze: die USA knapp vor Deutschland, in der zweiten Reihe Schweden vor Brasilien, noch etwas weiter zurück Norwegen und die Auswahl der DVR Korea. Die 26 olympischen Begegnungen, die in der FIFA-Weltrangliste punktemäßig gleich wie die FIFA Frauen-Weltmeisterschaft™ zu Buche schlagen, werden in der September-Ausgabe ohne Zweifel tiefe Spuren an der Spitze und unmittelbar dahinter hinterlassen.
Mehr als zwei Ränge gewannen von den 50 bestklassierten Teams die Republik Irland (28, plus 3), Vietnam (32, plus 5), Österreich (38, plus 4), Trinidad und Tobago (41, plus 3) und Costa Rica (45, plus 3). Dahinter machten Slowenien (54), die Färöer (71) und Senegal (81) mit dem Gewinn von fünf Plätzen auf sich aufmerksam. Weniger erfreulich fallen hingegen die Klassierungen für fünf südamerikanische Verbände aus: Aufgrund ihrer Inaktivität in den letzten 18 Monaten, d. h. seit der Copa América im November 2006, fielen Chile, Bolivien, Kolumbien, Peru und Venezuela aus der Rangliste und werden gegenwärtig am Ende der Tabelle aufgeführt.
Die FIFA-Frauenweltrangliste wurde erstmals im Juli 2003
publiziert. Sie rangiert die ca. 150 aktiven FIFA-Mitgliedsverbände
auf der Grundlage einer Reihe von Faktoren wie Sieg, Heimvorteil,
Stärke des Gegners und Bedeutung des Spiels. Die Rangliste wird
vierteljährlich veröffentlicht. Gemäß dem Big Count 2006, einer von
der FIFA durchgeführten Erhebung, spielen weltweit 26 Millionen
Frauen und Mädchen Fussball.
Die nächste FIFA-Frauenweltrangliste wird am 5. September 2008
veröffentlicht.
