Zum fünften Mal in Folge stehen die deutschen Weltmeisterinnen zum Jahresende an der Spitze der FIFA-Frauenweltrangliste, angesichts der makellosen WM-Bilanz ein logischer Erfolg! Dahinter folgen die USA und Schweden, dem indes WM-Finalist Brasilien im Nacken sitzt.

Nicht etwa, dass die deutsche Länderspielbilanz im vergangenen Jahr makellos gewesen wäre. Im Frühjahr führte ein Taucher beim Algarve-Pokal, einem "Mundialito" des Frauenfussballs, gar dazu, dass die erste Position an die USA verloren ging. Rein statistisch die eindrucksvollste Bilanz weisen wohl die USA auf, die von 24 Spielen deren 19 gewannen und lediglich das WM-Halbfinale gegen Brasilien verloren. Eine teure Niederlage allerdings, die umgekehrt Marta und Co. auch in der Rangliste erstmals in die Weltspitze katapultierte und zusammen mit England, das erstmals zum Jahresende in den Top Ten steht, zu den Gewinnerinnen des Jahres werden ließ.

Fernab von der Spitze gab es etliche Teams mit großen Rangsprüngen: Thailand (33, plus 7), Algerien (70, plus 14), Aserbaidschan (70, plus 9) und Tahiti (93, plus 15) stehen stellvertretend für die Fortschritte in allen Weltregionen.

Zwei der wichtigsten statistischen Kennzahlen schlossen nahtlos an die Rekorde im Vorjahr an: Mit 444 Partien wurde der Bestwert aus dem Vorjahr (448) praktisch egalisiert und überdies erstmals die Marke von 150 rangierten Team erreicht. Gemäß dem Big Count 2006, einer von der FIFA durchgeführten Erhebung, spielen weltweit 26 Millionen Frauen und Mädchen Fussball.

Die nächste FIFA-Frauenweltrangliste wird am 21. März 2008 veröffentlicht.