Da für die letzte FIFA/Coca-Cola-Weltrangliste dieses Jahres nur noch knapp 30 Partien in die Wertung kamen, blieb an der Spitze alles beim Alten: Spanien vor Brasilien und den Niederlanden.

Die Furia Roja darf sich damit erneut als "Mannschaft des Jahres" bezeichnen: Der überraschenden Niederlage gegen die USA beim FIFA Konföderationen-Pokal stehen in der stolzen Jahresbilanz 15 Siege gegenüber. "Aufsteiger des Jahres" sind diesmal gleich zwei Mannschaften. Zum einen Brasilien, dessen Zuwachs auf dem Weltranglistenkonto 322 Punkte beträgt. Der Sieg in der südamerikanischen WM-Qualifikation und der Triumph beim FIFA Konföderationen-Pokal Südafrika 2009 waren die Höhepunkte für die Seleção, die vor Jahresfrist "nur" auf Rang fünf der Weltrangliste und weit hinter Europameister Spanien lag. Zum anderen ist es Algerien, das bezüglich Punktezuwachs gleichauf liegt. Binnen zwölf Monaten haben die Nordafrikaner 38 Plätze gewonnen und liegen nach geschaffter WM-Qualifikation nun auf Position 26, ihrer besten Klassierung seit Einführung der Weltrangliste 1993.

Auf den weiteren Rängen dieser Wertung finden sich mit Slowenien (31, plus 26 Ränge; plus 235 Punkte) Norwegen (32, plus 27 Ränge; plus 234 Punkte) und Lettland (45, plus 22 Ränge; plus 192 Punkte) drei europäische Teams. Gemessen an den Ranggewinnen waren im laufenden Jahr dagegen die Färoer (117, plus 67 Ränge), Nicaragua (133, plus 48), Benin (59, plus 42), wie erwähnt Algerien (26, plus 38) sowie Montenegro (74, plus 38) am erfolgreichsten.

Das Total der 2009 ausgetragenen Spiele hat sich auf 834 erhöht. Das sind mehr Spiele als vor vier Jahren, aber deutlich weniger als in den WM-Vorjahren 2001 und 1997.