In der neusten Ausgabe der FIFA/Coca-Cola-Frauenweltrangliste sorgen vor allem europäische Teams für Veränderungen in den "Top 10". Der neue und seit 1995 unangefochtene Europameister Deutschland verdrängte Brasilien wieder vom zweiten Platz. Die USA bleiben vorne auf Platz eins.

Zwei Überraschungen brachte die EM in Finnland: Norwegen und die Niederlande. Norwegen gewinnt trotz der Halbfinalniederlage gegen Deutschland drei Plätze (7, plus 3). Mit insgesamt elf Spielen seit der letzten Ausgabe konnten auch die Niederlande zwei Plätze gutmachen (15, plus 2) und schaffen ihr bestes Ergebnis seit Bestehen der Wertung. Dies ist nicht zuletzt Siegen gegen Topteams wie Dänemark und Frankreich zu verdanken. Das Team aus Dänemark, das nach der Gruppenphase nach Hause reisen musste, bekommt das deutlich zu spüren (9, minus 3).

Insgesamt wurden in dieser Ausgabe 92 Länderspiele gewertet. Seit Juni haben Guam und Kirgisistan den Einzug in die Weltrangliste geschafft, und nur Senegal fällt aus der Wertung. Somit sind in der Tabelle nun 99 Teams rangiert.

Neben den Niederlanden verzeichnen außerdem Japan (6, plus 1), England (8, plus 1), Argentinien (27, plus 1), Myanmar (42, plus 2) und Algerien (63, plus 1) ihre beste Klassierung in der Frauenweltrangliste.

Die nächste FIFA/Coca-Cola-Frauenweltrangliste erscheint am 18. Dezember 2009.