Die neueste Ausgabe der FIFA/Coca-Cola-Weltrangliste präsentiert sich auf den ersten 20 Positionen praktisch unverändert. Brasilien, das den ersten Platz im Juli zurückerobert hatte, bleibt vor Spanien und den Niederlanden an der Spitze. Dahinter büßte Italien (5, minus 1) rein rechnerisch etwas mehr Terrain ein als Deutschland (4, plus 1), das deshalb einen Platz gewann.

Die USA (12, unverändert) verpassten aufgrund der deutlichen 0:5-Finalniederlage gegen Mexiko beim CONCACAF Gold Cup den Einzug in die "Top 10". Der frischgebackene Kontinentalmeister Mexiko rückte dahingegen vor, allerdings nur geringfügig (30, plus 3), da er außer dem Triumph über die Amerikaner eine eher durchwachsene Bilanz aufweist (nur zwei weitere Siege in der regulären Spielzeit, der Erfolg über Nicht-FIFA-Mitglied Guadeloupe kam nicht in die Wertung). Besser erging es da der Auswahl Kanadas (66, plus 26), die in der Gruppenphase ungeschlagen blieb und ihre Position deutlich verbessern konnte. Zulegen konnte auch El Salvador (81, plus 9) dank eines Erfolges über das hoch gehandelte Costa Rica (38, minus 8), das seine Rangierung wie Honduras (46, minus 7) nicht ganz zu halten vermochte.

Zu den großen Gewinnern des Monats gehören überdies Namibia (103, plus 12) und Neukaledonien (138, plus 11). Montenegro (96, plus 2) hat die beste Rangierung in der Verbandsgeschichte. Die größten Aufsteiger seit Jahresbeginn sind - gemessen am Punktegewinn - Brasilien (plus 396 Punkte), Gabun (plus 277 Punkte) und Nordirland (plus 204 Punkte) und - gemessen am Ranggewinn - Nicaragua (139, plus 42), Somalia (168, plus 32) und Gabun (31, plus 31).

Die nächste FIFA/Coca-Cola-Weltrangliste erscheint am 2. September 2009.