Die von Sieg zu Sieg eilenden und mittlerweile seit 31 Partien ungeschlagenen Spanier setzen auch in der FIFA/Coca-Cola-Weltrangliste neue Maßstäbe: Mit mittlerweile über 350 Punkten Vorsprung sind sie wohl das Team, das die Rangliste seit ihrer Einführung 1993 am deutlichsten anführt.

Hinter den nächsten Verfolgern, Deutschland und den Niederlanden, tauschten Brasilien (4, plus 1) und Weltmeister Italien (5, minus 1) die Plätze. Argentinien (6) büßte nach der Schlappe von La Paz zwar Punkte, aber noch keine Ränge ein, musste England (7, plus 2) jedoch aufrücken lassen. Frankreich (10, plus 2) ist auf Kosten Portugals in die "Top 10" zurückgekehrt.

Zu den Gewinnern zählen auch Griechen­land (13, plus 6), Uruguay (16, plus 5), die Schweiz (18, plus 4) und vor allem Serbien (23, plus 13). Bosnien-Herzegowina tat mit seinem erstaunlichen Doppelschlag gegen Belgien den größten Sprung der 50 besten Teams (38, plus 20). Je 15 Positionen gewannen Nordirland (27) und Gabun (48).

Außerhalb dieser Gruppe springen die zweistelligen Ranggewinne sieben weiterer Verbände ins Auge: Burkina Faso (56, plus 10), Lettland (61, plus 10), Togo (65, plus 26), Zypern (74, plus 10), Österreich (78, plus 10), Grenada (108, plus 14) und Estland (115, plus 11).

Je acht Plätze verloren die Ukraine (22), Rumänien (28), Schweden (33), die Republik Irland (34) und Costa Rica (40). Noch schlechter erging es Polen (41, minus 12), dem Iran (53, minus 11) und Belgien (62, minus 13).

Für die aktuelle Weltrangliste wurden insgesamt 109 A-Länderspiele berücksichtigt, 77 davon waren WM-Qualifikationsspiele, der Rest Freundschaftsspiele.

Die nächste FIFA/Coca-Cola-Weltrang­liste erscheint am 6. Mai 2009.