Keine Revolution, sondern eine konsequente Weiterentwicklung will Ottmar Hitzfeld als neuer Trainer der Schweizer Nationalmannschaft durchführen. Sein Vorgänger Köbi Kuhn habe das Team zu drei großen Turnieren in Folge geführt, "da braucht es keine Revolution im Schweizer Fussball", sagte der zweimalige UEFA Champions League-Sieger mit Borussia Dortmund und Bayern München am Tag nach seinem Amtsantritt.

"Die Qualifikation für die WM 2010 ist aber auch keine Selbstverständlichkeit", sagte Hitzfeld: "Jeder muss wissen, dass vor dem Erfolg harte Arbeit steht. Und es ist manchmal schwer, in den grauen Alltag zurückzukommen, wenn man die Euphorie von so einer EM im eigenen Land gewöhnt ist."

In der WM-Qualifikation treffen die Schweizer auf den entthronten Europameister Griechenland mit Hitzfelds deutschem Trainerkollegen Otto Rehhagel, auf Israel, Moldawien, Lettland und Luxemburg. Sein erstes Spiel als Nationalcoach bestreitet der 59 Jahre alte Hitzfeld am 20. August in Genf gegen Zypern.