Trotz des Vorrunden-Aus der Kadra bei der UEFA EURO 2008 hat sich Fussball-Idol Zbigniew Boniek für einen Verbleib von Nationaltrainer Leo Beenhakker ausgesprochen. "Leo soll bleiben, basta! Die Trainerdiskussion hat überhaupt keinen Sinn. Lieber sollten wir über wichtige Dinge diskutieren," sagte Boniek der polnischen Tageszeitung "Polska The Times".
Boniek übt Kritik am polnischen Verband
Boniek sieht das Scheitern der Polen in der
Deutschland-Gruppe B darin begründet, dass bei den Spielern
"purer Minimalismus" herrsche. Die Profis seien zu
schnell mit zu wenig zufrieden. Zudem kritisierte Boniek die
Nachwuchsarbeit des polnischen Verbandes. "Dazu brauchen wir
ein System, das wir nicht hatten, nicht haben und, wenn es so
weiter geht, auch nie haben werden", meinte der frühere
Starspieler von Juventus Turin.
Die polnische Nationalmannschaft mit den Bundesliga-Profis Jacek Krzynowek vom VfL Wolfsburg und Lukasz Piszczek von Hertha BSC Berlin war in der Gruppenphase nach den Niederlagen gegen Deutschland (0:2) und Kroatien (0:1) sowie dem Remis gegen Österreich (1:1) sang- und klanglos ausgeschieden.
