Der Frankfurter Bundesligaprofi Ioannis Amanatidis hat Titelverteidiger Griechenland das Ticket für die EM-Endrunde 2008 beschert. Der Stürmer erzielte im Hexenkessel von Istanbul den 1:0 (0:0)-Siegtreffer für die Elf des deutschen Erfolgstrainers Otto Rehhagel gegen den Erzrivalen Türkei. Mit nun 25 Punkten liegt Griechenland bei zwei noch ausstehenden Partien nun sieben Punkte vor den Türken (18). Norwegen (17) hat am Abend in der Partie bei Bosnien-Herzegowina noch die Möglichkeit, auf den zweiten Platz vorzurücken.
Die Türken, die das Hinspiel in Piräus noch 4:1 gewonnen hatten, stehen dagegen nun gehörig unter Zugzwang. Am 17. November kommt es zum vorentscheidenden Duell in Norwegen.
Vor 47.000 Zuschauern im Ali-Sami-Yen-Stadion entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Als Trumpf bei den Griechen erwies sich diesmal die Hintermannschaft, die im Gegensatz zu den letzten vier Länderspielen (acht Gegentreffer) diesmal sicher stand. In der 79. Minute entschied Amanatidis aus abseitsverdächtiger Position die Partie.
Bei den Griechen durften neben Amanatidis auch Angelos Charisteas (1. FC Nürnberg) und Bundesliga-Torschützenkönig Theofanis Gekas (Bayer Leverkusen) von Beginn an auflaufen. Charisteas und Gekas wurden nach rund einer Stunde aber ausgewechselt. Auf türkischer Seite gehörte Hamit Altintop von Bayern München der Startformation an.
Im zweiten Spiel der Gruppe gewann Moldawien 3:2 (3:0) auf Malta. Für die Gastgeber traf der Ex-Bundesligaspieler Michael Mifsud (1. FC Kaiserslautern) zum Endstand.