Es war ein Jahr voller prägender Momente für Spieler, Klubs oder Nationalteams, und die kommende Saison verspricht noch mehr Bemerkenswertes. Doch wir haben 2011 auch dazu genutzt, die Zeit zurückzudrehen und einige der größten Ereignisse der Fussballgeschichte noch einmal Revue passieren zu lassen. Die besonderen Themen, die FIFA.com im Laufe des Jahres vorgestellt hat, haben den Bereich Fussball-Historie noch vollständiger werden lassen. Profitiert haben davon vor allem die User.
Es ist daher an der Zeit, sich auf eine Reise durch die Fussballwelt zu begeben – anhand eines Rückblicks auf die wichtigsten Artikel, die das Jahr geprägt haben.
Die Protagonisten
Alles beginnt mit ihnen, den Legenden, die die Phantasie der Fans beflügeln – mit ihrer Kreativität, Willenskraft, ihrem Talent oder großem Einsatz. Es gibt nur Wenige, die all diese Eigenschaften auf sich vereinen. In dem auf FIFA.com vorgestellten Staraufgebot sind sie allerdings im Überfluss vorhanden.
Im Laufe des Jahres wurden große Namen herausgestellt, die eine wirkliche Bereicherung für den Bereich Legendäre Spieler darstellen. Im Sturm wären da beispielsweise Giuseppe Meazza, Leônidas da Silva, Romário, Sandor Kocsis und George Best. Im Mittelfeld Zinedine Zidane, Didi, Michael Laudrup, Ruud Gullit und Josef Masopust. In der Abwehr Franco Baresi, Paul Breitner und Daniel Passarella. Im Tor schließlich Gordon Banks, Sepp Maier und Ricardo Zamora. Und das waren nur einige. Aus diesen Stars könnte sich doch jeder Fussballfan schon eine Traumelf zusammenstellen.
Die Klubs
Doch viele dieser legendären Stars hätten sich nicht ohne die Unterstützung ihrer ebenso wichtigen Mannschaftskameraden auf dem Spielfeld sowie solider Strukturen abseits des Rasens in der Fussballgeschichte verewigen können. Wenn sie diejenigen sind, die für Furore sorgen, so sind es die Klubs, die das Image der Spieler prägen, Bande mit den Fans knüpfen und Generationen miteinander verbinden. Aus diesem Grund ist ihnen ein besonderer Bereich unserer Website gewidmet.
Fünf der 15 großen Klubs, die wir 2011 gewürdigt haben, haben die Vergangenheit besonders geprägt und sich auch in der Gegenwart als Größen etablieren können. Partizan Belgrad, Olympiakos Piräus, Atletico Nacional Medellin, Universidad de Chile und Espérance Sportive de Tunis haben in dieser Saison bedeutende Titel gewonnen. Aber es gab auch Platz für große Traditionsklubs, die niemals ihren Glanz verlieren werden: Galatasaray Istanbul (die Löwen vom Bosporus), die Spurs aus Tottenham, die skandinavischen Klubs Rosenborg BK und IFK Göteborg sowie Real Sociedad San Sebastián, das traditionell die spanische Nationalmannschaft mit Spielern versorgt.
Wir haben auch die Geschichten von Liaoning Whowin, einem Vorreiterklub des chinesischen Fussballs, von Asante Kotoko, einem der größten afrikanischen Vereine des letzten Jahrhunderts, sowie von ASEC Mimosas erzählt, das seinen Legendenstatus dank seiner renommierten Nachwuchsabteilung stetig ausbaut.
Die großen Derbys
Wenn sich diese Klubs etablieren und sich nach und nach wiederkehrende Gegner herauskristallisieren, entwickelt sich nach einiger Zeit aus einfachem sportlichem Wettbewerb oft ein starkes Konkurrenzdenken – insbesondere, wenn es sich bei den Gegnern um Nachbarn oder Abtrünnige aus den eigenen Reihen handelt. In vielen Fällen und aus den unterschiedlichsten Gründen entsteht dabei sogar eine gegenseitige Abhängigkeit, bei der die Existenz eines Teams direkt vom Dasein des anderen abhängig zu sein scheint. Kurz gesagt: Es entstehen die klassischen Rivalitäten des Fussballs.
Auch diese großen Derbys haben einen eigenen Platz auf FIFA.com. Hier werden Klassiker aus den unterschiedlichsten Regionen unseres Planeten vorgestellt. 2011 haben wir zum Beispiel in Italien das Duell zwischen dem AC Mailand und AS Rom beleuchtet, zwei Schwergewichten des italienischen Fussballs, sowie die Begegnung zwischen Catania und Palermo, zwei kleineren Klubs, deren Aufeinandertreffen aber nicht weniger explosiv sind. In Brasilien stellten wir Corinthians gegen Santos sowie Bahia gegen Vitória vor. Und in Portugal richteten wir unser Augenmerk auf die beiden Lager, die Lissabon beherrschen: Benfica und Sporting.
Aber diese Rivalitäten beschränken sich keineswegs auf die traditionellen Hochburgen des Weltfussballs. Wir wollten auch herausfinden, was das ghanaische Duell Asante Kotoko gegen Hearts of Oak zum absoluten Höhepunkt der Meisterschaftssaison des Landes macht, ganz gleich, ob die beiden Klubs sich nun gerade im Titelkampf befinden oder nicht. Auch der indische Klassiker East Benghal gegen Mohun Bagan, bei dem man mit bis zu 100.000 Zuschauern rechnen kann, wurde näher unter die Lupe genommen, genauso wie der bulgarische Schlagabtausch zwischen ZSKA Sofia und Levski Sofia, der im Land nur als das "Ewige Derby" bekannt ist.
Und mit diesen großen Derbys schließt sich gewissermaßen der Kreis: Je größer die Bühne, desto größer die Chance, dass große Spieler in Erscheinung treten – mit Aktionen, die in den nachfolgenden Wochen für Gesprächsstoff sorgen. Ein vorprogrammierter Kreislauf im Fussball, der sich mit Sicherheit auch 2012 fortsetzen wird.
