FIFA-Präsident Joseph S. Blatter empfing an diesem Montag, den 7. September 2009, im FIFA-Hauptsitz in Zürich eine Delegation des japanischen Fussballverbands unter der Leitung von Verbandspräsident Motoaki Inukai.

Der japanische Fussballverband stattete der FIFA diesen Montag einen Höflichkeitsbesuch ab, um erneut das Interesse des asiatischen Landes an der Ausrichtung der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2018 oder 2022 zu unterstreichen. Delegationsleiter Inukai wurde dabei von Suminori Gokoh, Leiter der WM-Kandidatur Japans für 2018/2022, Yasuhisa Okuda, Sekretär des japanischen Verbandspräsidenten, sowie Kunji Matsuda, Generalmanager der Kommunikationsabteilung der JFA, begleitet.

Der Präsident des japanischen Fussballverbands, Motoaki Inukai, erklärte hierzu: "Japan steht noch in der Entwicklung seiner Sportkultur. Wir möchten die FIFA Weltmeisterschaft in diesem Sinne nutzen: Es ist das größte Sportereignis der Welt und kann daher eine große Signalwirkung auf den Einzelnen haben, sich dem Sport anzunähern. Nur der Fussball ist dazu in der Lage."

Nachdem sie vor der begehrten Trophäe der FIFA Klub-Weltmeisterschaft posiert hatten, traten die Mitglieder der JFA bereits am selben Abend wieder die Heimreise an, um die Arbeiten für den nächsten wichtigen Termin wieder aufzunehmen: Die Einreichung der unterzeichneten Bewerbungsvereinbarung, die die FIFA vor dem 11. Dezember 2009 erreichen muss.

Der Präsident der FIFA, der in der kommenden Woche aus wiederum ganz anderen Gründen nach Japan reist, brachte seine Freude über das Wiedersehen mit den JFA-Repräsentanten im FIFA-Hauptsitz zum Ausdruck: "Die FIFA bedankt sich beim japanischen Verband für das geäußerte Interesse an der Ausrichtung der FIFA Weltmeisterschaft 2018 oder 2022. Diese Kandidatur ist wie alle anderen, die wir erhalten haben, ein Zeichen der Anerkennung für das Turnier."