Bayern München hat den Startrekord in der Bundesliga eingestellt. Durch ein 2:0 gegen 1899 Hoffenheim feierte der Tabellenführer den siebten Sieg im siebten Saisonspiel. Die Bestmarke halten der FC Bayern selbst (1995) sowie der 1. FC Kaiserslautern (2001) und der FSV Mainz 05 (2010). Franck Ribéry (19./47.) erzielte beide Tore für den Rekordchampion (21 Punkte).
Schalke 04 gewann das Duell gegen Ex-Trainer Felix Magath mit dem VfL Wolfsburg mit 3:0. Der Peruaner Jefferson Farfan (33.) erzielte das Führungstor für die Königsblauen. Die Neuzugänge Ibrahim Afellay (46.) und Roman Neustädter (58.) sorgten für die Entscheidung. Mit 14 Punkten schoben sich die Schalker zumindest bis Sonntag auf den dritten Platz hinter die Bayern und Aufsteiger Eintracht Frankfurt (16 Zähler) nach vorne. Wolfsburg bleibt im Tabellenkeller.
Seinen Aufwärtstrend setzte der Hamburger SV durch ein 1:0 bei Neuling SpVgg Greuther Fürth fort. Der südkoreanische Offensivspieler Heung-Min Son (17.) schloss einen herrlichen Sololauf mit dem 1:0 ab. Aus den letzten vier Spielen hat der HSV damit zehn Punkte geholt.
Cédric Makiadi (36.), Daniel Caligiuri (90.+2, Foulelfmeter) und Marco Terrazzino (90.+3) erzielten die Tore für den SC Freiburg beim 3:0 gegen den 1. FC Nürnberg und sicherten den zweiten Saisonsieg für die Breisgauer. Der Club kassierte die vierte Schlappe in Folge.
Erstmals bezwungen wurde Aufsteiger Fortuna Düsseldorf durch das 0:1 beim FSV Mainz 05. Nikolce Noveski (85.) erzielte das Siegtor für die Rheinhessen. Die Fortuna kassierte nach 354 Bundesliga-Minuten auswärts wieder ein Gegentor. In der 78. Minute verloren die Gäste Oliver Fink wegen wiederholen Foulspiels durch eine Gelb-Rote Karte.
Den ersten Saisonsieg hatte am Freitag der FC Augsburg durch das 3:1 gegen Werder Bremen erzielt. Tobias Werner nach nur 94 Sekunden mit seinem zweiten Saisontor, Stephan Hain (32.) und Daniel Baier (72.) trafen für den kämpferisch starken FCA, dem in der vergangenen Saison erst im neunten Spiel der erste Dreier gelungen war. Kevin de Bruyne gelang in einer munteren Partie der zwischenzeitliche Ausgleich für insgesamt enttäuschende Bremer (19.).
"Wir müssen jetzt aufpassen, dass wir nicht abrutschen und in einen Negativtrend reinkommen, wo jeder mit sich selber beschäftigt ist", sagte Werder-Profi Aaron Hunt. Geschäftsführer Klaus Allofs wollte zwar "keine Schlüsse für die nächsten Wochen und Monate ziehen". Doch er sprach von einem "Schockzustand", den es aufzuarbeiten gelte.
Komplettiert wird der Spieltag am Sonntag mit den Duellen Borussia Mönchengladbach - Eintracht Frankfurt (15:30) sowie VfB Stuttgart - Bayer Leverkusen und Hannover 96 - Borussia Dortmund (jeweils 17:30).
