Nach dem Happy End in der Relegation gegen den VfL Bochum stellte sich Lucien Favre, Trainer des Bundesligisten Borussia Mönchengladbach, den Fragen der Journalisten.
Herr Favre, Sie haben nach einer eindrucksvollen Aufholjagd mit Borussia Mönchengladbach doch noch den Klassenerhalt geschafft. Was geht in Ihnen jetzt vor?
Natürlich sind wir sehr glücklich. Wir sind durch, und wir haben all das verdient. Die Spieler haben immer an die Rettung geglaubt. Als Trainer kannst Du so etwas nicht alleine erreichen.
War die Mission Klassenerhalt in Mönchengladbach die schwierigste ihrer Trainerkarriere?
Das war schon eine sehr schwere Aufgabe, das wusste ich aber schon bei meinem Amtsantritt am 15. Februar. Der Druck war unglaublich, enorm, es ging um sehr viel. Selbst nachdem wir 20 Punkte aus 12 Spielen geholt hatten, standen wir in der Relegation noch immer vor dem Aus. Das war eine schwere Situation.
Was haben Sie der Mannschaft nach der schwachen ersten Halbzeit in der Kabine gesagt?
Ich musste ruhig bleiben. Ich war bereit, mit dem 0:1 zu leben. Bochum war sehr stark in der Balleroberung und hat verdient geführt. Aber wir konnten diese Gelegenheit einfach nicht verpassen, das war einfach nicht vorstellbar. In der zweiten Halbzeit haben wir endlich Fussball gespielt, und es wurde auch klar, dass wir spielerisch besser waren. Wir haben es verdient, in der Klasse zu bleiben.
