Stuttgarts Sportdirektor Horst Heldt hat mit deutlichen Worten Vorwürfe zurückgewiesen, zu spät auf den Abgang von Torjäger Mario Gomez zu Bayern München reagiert zu haben. "Ich kann diese gequirlte Scheiße nicht mehr hören, die von Teilen der Öffentlichkeit verbreitet wird. Mario Gomez hat nach dem letzten Spieltag entschieden, den Verein zu verlassen", meinte Heldt im "DSF"-Doppelpass.
Natürlich hätte sich der VfB ein Jahr lang intensiv damit beschäftigt, "was wäre, wenn Mario Gomez den Verein verlassen würde", ergänzte Heldt: "Aber es ist kein Managerspiel, wo ich irgendeinen Spieler anklicken kann, und den dann zum VfB Stuttgart transferieren kann, so läuft das Geschäft nicht. Es ist einfach viel zu oberflächlich, viel zu einfach und entspricht einfach nicht den Tatsachen." Zumal in der vergangenen Saison bis zuletzt nicht klar gewesen wäre, ob der FC Bayern die UEFA Champions League erreichen würde.
Als Nachfolger für Gomez haben die Schwaben nach wochenlanger Stürmersuche Pavel Pogrebnyak verpflichtet. Der russische Nationalspieler blieb bisher aber weit hinter den Erwartungen zurück. Gomez war für über 30 Millionen Euro im Sommer zum deutschen Rekordmeister gewechselt.
