Bundesligist Hamburger SV bleibt der längerfristige Ausfall eines weiteren Leistungsträgers erspart. Die Knieverletzung bei Jung-Nationalspieler Jerome Boateng erwies sich am Dienstag als Bänderzerrung. Der 21 Jahre alte Abwehrspieler, der im WM-Qualifikationsspiel gegen Finnland (1:1) vergangene Woche sein Debüt in der deutschen A-Nationalmannschaft gegeben hatte, war bei der Übungseinheit am Dienstagvormittag umgeknickt. Es bestand zunächst Verdacht auf einen Kreuzbandriss.

Zuvor hatte der HSV bereits die Ausfälle von Collin Benjamin, Alex Silva, Paulo Guerrero (alle Kreuzbandriss), Bastian Reinhardt (Mittelfußbruch) und Mladen Petric (Knöchel-OP) zu verkraften. Dazu droht Romeo Castelen, der nach 16-monatiger Zwangspause gerade erst zurückgekehrt war, möglicherweise erneut eine Knie-Operation.