Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge von Bayern München hat einen Wechsel von Belarus' Nationalspieler Aleksandr Hleb zum deutschen Rekordmeister ausgeschlossen.

"An der Geschichte ist überhaupt nichts dran. Das ist eine Erfindung einer Sport-Wochenzeitschrift. Wir hatten überhaupt keinen Kontakt zu dem Spieler, dem FC Barcelona oder seinem Berater. Das ist aus der Luft herbeigezaubert", sagte Rummenigge dem Pay-TV-Sender "Premiere".

In den vergangenen Wochen waren immer wieder Gerüchte laut geworden, wonach der FC Bayern am ehemaligen Stuttgarter Hleb stark interessiert sei. Der 27 Jahre alte Mittelfeldspieler war 2005 vom VfB für rund 15 Millionen Euro zum FC Arsenal gewechselt, 2008 hatte er London in Richtung Barcelona für die gleiche Summe verlassen.

Er selbst hatte zuletzt betont, sich bei Barcelona durchsetzen zu wollen. Rummenigge bekräftigte außerdem erneut, dass die Bayern nicht an einem Verkauf ihres Superstars Franck Ribéry interessiert sind.

"Spieler wie Ribéry verkauft man nicht"
"Wir werden einen Spieler wie Ribéry, der bei uns noch zweieinhalb Jahre Vertrag hat, nicht abgeben", sagte er. Ribéry sei einer der "Lieblinge des Volkes, die von den Fans geschätzt werden, weil sie für spektakulären, effizienten und erfolgreichen Fussball stehen. Solche Spieler verkauft man nicht, die hält man."

Die Bayern sollen sich allerdings laut einem Bericht der französischen Sporttageszeitung "L'Equipe" schon nach einem möglichen Nachfolger für Ribéry umgesehen haben. Demnach steht Michel Bastos, 25 Jahre alter brasilianischer Mittelfeldspieler beim französischen Erstligisten OSC Lille, ganz oben auf der Wunschliste der Münchener.

Die Bayern sollen angeblich für Linksfuß Bastos bereits zwölf Millionen Euro geboten, Lille die Offerte jedoch als zu niedrig abgelehnt haben.