265 Millionen spielen weltweit Fussball
Erfolg der vielfältigen Investitionen der FIFA in die weltweite Entwicklung des Fussballs scheint sich nicht nur im zunehmenden Zuschauerinteresse in den Stadien oder vor dem Bildschirm auszudrücken, sondern auch in den aktuellsten Statistiken über die kickende Weltbevölkerung. 265 Millionen Spielerinnen und Spieler, dazu 5 Millionen Schiedsrichter und Funktionäre: Rund 270 Millionen oder gut 4 % der Weltbevölkerung sind aktiv in den Fussball involviert. Dies ist das beeindruckende Ergebnis des Big Count 2006, einer Umfrage der FIFA bei ihren 207 Mitgliedsverbänden, die nach 2000 zum zweiten Mal nach den gleichen Kriterien durchgeführt wurde und somit interessante Einblicke in die Entwicklung des Fussballs weltweit ermöglicht.
Die Verbände wurden aufgefordert, der FIFA für folgende Kategorien möglichst verlässliche Zahlen zu liefern: Berufsfussballer, registrierte Spieler im Alter von über 18 Jahren, registrierte Jugendliche unter 18 Jahren, Futsal- und Beach-Soccer-Spieler, Gelegenheitsfussballer sowie Schiedsrichter und Funktionäre. Alle aufgeführten Kategorien sollten getrennt nach Männern und Frauen ausgewiesen werden. Zusätzlich wurde nach der Anzahl Klubs und Mannschaften im Einflussbereich des Verbandes gefragt. Rund 75 % der FIFA-Mitgliedsverbände nahmen an der Umfrage teil, was in etwa der Rücklaufquote des Big Count 2000 entspricht und für eine aussagekräftige Auswertung beste Voraussetzungen bietet. Obwohl die Qualität der von den Verbänden gelieferten Daten verglichen mit der Studie aus dem Jahr 2000 deutlich zugenommen hat, erwiesen sich einige Angaben bei einer genauen Analyse als kaum realistisch. Gerade die Kategorie Gelegenheitsfussballer war für die Verbände schwierig zu beziffern, da hierzu definitionsgemäss keine zuverlässigen Angaben vorliegen. Für die Überarbeitung fehlender oder wenig plausibler Angaben seitens der Verbände konnte sich die FIFA auf den Big Count 2000, eine UEFA-Umfrage aus dem Jahre 2005 sowie auf weitere interne Erhebungen stützen. Die Studie wurde zudem wissenschaftlich von einem renommierten Sozialforschungsunternehmen begleitet.