37 Eckbälle holte Deutschland bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Brasilien 2014™ auf dem Weg zum Titelgewinn heraus. Ingesamt vier Tore gab es dadurch: Mats Hummels gegen Portugal, Miroslav Klose gegen Ghana, Thomas Müller gegen Brasilien sowie erneut Müller gegen die USA. Letzterer Treffer fiel allerdings nicht direkt nach dem getretenen Eckball. "Standards sind eine gute Waffe für eine Mannschaft. Damit werden Spiele entschieden“, bestätigte Bundestrainer Joachim Löw am Zuckerhut und verriet, dass bereits im Trainingslager in Südtirol in den vielen geheimen Trainingseinheiten auch auf Drängen der Spieler und von Co-Trainer Hansi Flick das Einstudieren von Ecken und Freistößen forciert worden war. "Ich bin schon ein Freund vom Einstudieren." Das viele Üben brachte Erfolg, denn fünf von zehn Toren auf dem Weg ins Halbfinale gegen den Gastgeber entsprangen drei Ecken, einem Freistoß und einem Elfmeter.