72 Jahre dauerte es nach der ersten FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™, bis das globale Fussballfestival erstmals in Asien stattfand. Am 31. Mai 1996 gab die FIFA bekannt, dass die 17. Auflage ihres wichtigsten Turniers gemeinsam von der Republik Korea und Japan ausgerichtet werden sollte. Die erste WM-Endrunde auf dem größten und bevölkerungsreichsten Kontinent sorgte für riesige Begeisterung und sorgte für zahlreiche Überraschungen, darunter Senegals Auftaktsieg gegen Titelverteidiger Frankreich sowie dessen Ausscheiden in der Gruppenphase. Auch Argentinien überstand die Gruppenphase in Fernost nicht. Das Team der Republik Korea hingegen wurde von einer Welle kollektiver Begeisterung getragen und stieß als erstes asiatischer Vertreter bis ins Halbfinale vor. Am Ende landeten die Südkoreaner auf dem vierten Platz. Den Titel holten die Brasilianer, die nicht zuletzt dank der phänomenalen Ausbeute Ronaldos alle sieben Spiele gewannen und sich damit zum fünften Mal die globale Krone sicherten.