Frühere Qualifikationen
Die Schweiz nahm bisher zehn Mal an FIFA WM-Endrunden (1934, 1938, 1950, 1954, 1962, 1966, 1994, 2006, 2010 und 2014) teil. Drei Mal konnte sie dabei die Runde der letzten Acht erreichen, der letzte Viertelfinaleinzug, damals 1954 als Gastgeber, liegt allerdings bereits über 60 Jahre zurück. Seitdem schied die Schweiz dreimal in der Vorrunde aus und kann ebenfalls drei Achtelfinalteilnahmen ihr Eigen nennen. Nach 1994 und 2006 zogen die "Eidgenossen" zuletzt bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2014™ in Brasilien in die Runde der letzten 16 ein. Dort traf die Schweiz auf Argentinien, den späteren Finalgegner Deutschlands. Die Partie endete mit einem 0:1 nach Verlängerung. Bei der Auflage 2010 in Südafrika feierten die Schweizer zum WM-Auftakt einen sensationellen 1:0-Erfolg gegen den späteren Weltmeister Spanien. Letztendlich reichte es in diesem Jahr aber nicht zum Weiterkommen.

Das Team
Die Schweiz ist in der Fussballwelt weit oben angekommen. 2009 gewann man in Nigeria die FIFA U-17-WM. Heute befinden sich einige Mitglieder des Teams wie Granit Xhaka oder Ricardo Rodriguez im besten Fussballeralter und sorgen auch in der A-Nationalmannschaft für Furore. Zudem hat sich Xherdan Shaqiri eine Führungsrolle im Mittelfeld erarbeitet und kann in seinem jungen Alter bereits auf mehrere Meisterschaften und einen Erfolg in der UEFA Champions League zurückblicken. Neben dem im Kosovo geborenen Shaqiri stehen zahlreiche weitere "Eidgenossen" bei Top-Klubs in Europa unter Vertrag. Erfahrene Spieler wie Tranquillo Barnetta, Gökhan Inler und Stephan Lichtsteiner harmonieren hervorragend mit ihren jüngeren Teamkollegen.

Der Trainer
Vladimir Petkovic ist ein Mann mit vielen Talenten. Nicht nur als Fussballlehrer verhilft er Spielern, auf eigenen Füßen zu stehen. Er stand auch als Sozialarbeiter bei der Tessiner Caritas Arbeitslosen und Sozialhilfeempfängern mit Rat und Tat zur Seite. Als Trainer führte Petkovic den AC Bellinzona in die höchste Schweizer Spielklasse, war für die BSC Young Boys und den türkischen Erstligisten Samsunspor tätig. Zur Saison 2012/13 wechselte Petkovic zum italienischen Erstligisten Lazio Rom, mit dem er in der ersten Saison den italienischen Pokal gewinnen konnte. Nach dem Abschied von Ottmar Hitzfeld übernahm er nach der WM 2014 das Traineramt bei der Schweizer "Nati".

Die Statistik
1905 - In diesem Jahr absolvierten die Schweizer ihr erstes Länderspiel. Der Gegner hieß damals Frankreich.

Große Namen der Vergangenheit
Stéphane Chapuisat, Alexander Frei, Hakan Yakin, Marco Streller, Ciriaco Sforza, Heinz Hermann, Alain Geiger