
Der Aufsichtsrat der FIFA und des lokalen Organisationskomitees für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Russland 2018™ hielt am Montag, 10. Oktober 2011, im Ministerium für Sport, Tourismus und Jugend in Moskau seine erste Sitzung ab. Der Aufsichtsrat leitet die Vorbereitungen für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Russland 2018™ und trifft sich vorerst zweimal pro Jahr.
Der Aufsichtsrat besteht aus hochrangigen Vertretern der FIFA, des LOC und des Ministeriums für Sport, Tourismus und Jugend. Den Vorsitz führen gemeinsam Vitaly Mutko, Präsident des lokalen Organisationskomitees und Minister für Sport, Tourismus und Jugend, und FIFA-Generalsekretär Jérôme Valcke.
Der LOC-Präsident informierte eingehend über die Struktur der lokalen WM-Organisation und den geplanten Ausbau der Infrastruktur in Russland, der für die Durchführung einer Veranstaltung dieser Größenordnung erforderlich ist. Der Aufsichtsrat befasste sich zudem mit der Gesetzgebung im Hinblick auf die Durchführung der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2018™ in der Russischen Föderation und der allgemeinen Vision für den Wettbewerb.
"Das Gesetzgebungsverfahren für das WM-Sondergesetz, das die rechtliche Grundlage für eine erfolgreiche Durchführung der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft bildet, hat bereits begonnen. Die Regierung wird der Staatsduma das WM-Gesetz im ersten Quartal 2012 vorlegen. An dieser Stelle möchte ich einmal mehr bekräftigen, dass die russische Regierung alle Regierungsgarantien zur Vorbereitung des Turniers erfüllen wird", betonte Mutko.
Der FIFA-Generalsekretär lobte seinerseits die Fortschritte, die seit der Vergabe der WM an Russland erzielt wurden. "Die Begeisterung, Partnerschaft und das Engagement des LOC und der russischen Regierung in dieser Phase sind großartig. Nun müssen wir nur noch dafür sorgen, dass diese Arbeitsmoral anhält, denn auf Russland wartet noch viel Arbeit. Dabei kann das Land auf die volle Unterstützung durch das FIFA-Team zählen", sagte der Generalsekretär.
LOC-Geschäftsführer Alexey Sorokin erläuterte im Weiteren das Verfahren für die Wahl der WM-Spielorte. Das Veranstaltungskonzept sieht derzeit 15 Stadien in 13 Spielorten vor, die sich auf vier Regionen verteilen: Zentrum (Moskau), Norden (St. Petersburg, Kaliningrad), Wolga (Jaroslawl, Kazan, Nischni Nowgorod, Samara, Wolgograd, Saransk), Süden (Sotschi, Rostow am Don, Krasnodar) und Jekaterinburg im Ural.
Die Spielorte werden bereits im Oktober 2012 bestimmt, damit alle Beteiligten für die Vorbereitung der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2018™ ausreichend Zeit haben. Im Anschluss an die Sitzung fand mit Vertretern aller 13 Städte das erste Seminar der Bewerberstädte statt, mit dem das Wahlverfahren offiziell eröffnet wurde. Im Februar 2012 folgen ein Seminar zu den technischen Anforderungen der FIFA sowie eine Inspektionstour.




